Generell gibt es in Deutschland nur wenige Hedgefonds- der Markt beginnt gerade erst, sich zu entwickeln. Folgerichtig kann es auch keine allzu umfangreichen Erfahrungswerte geben. Umso hilfreicher, wenn man bei den Gefahren und Risiken, die es im Zusammenhang mit Hedgefonds geben kann, auf die Erfahrungswerte von Experten zurückgreifen kann. Zunächst sollte man sich über den Verwalter des Fonds, seinen Ruf in der Branche und über die Performance in der Vergangenheit informieren- auch wenn die Rückschlussmöglichkeiten auf zukünftige Renditen begrenzt sind. Besonders für Einsteiger ist es empfehlenswert, auf renommierte Gesellschaften als Emittent zu achten. Hedge Fonds sind häufig mit höheren Gebühren als herkömmliche Anlagen belastet. An diesem Punkt lohnt sich der direkte und genaue Vergleich-weil alle Kosten von der Rendite abgehen. Neben einer Managementgebühr (ca. zwei bis vier Prozent p.a.) und einem Ausgabeaufschlag (beim Kauf ca. drei bis fünf Prozent) wird häufig eine Erfolgsbeteiligung für den Fondsmanager fällig. Je nach Fonds bestehen unterschiedlich lange Haltefristen, die beachtet werden müssen, um die Fondsanteile zurückgeben zu können. Hier gilt es das magische Dreieck aus Rendite, Liquidität und Sicherheit zu beachten und für sich persönlich zu klären, wie schnell man sein Geld zurückbekommen will. Hedgefonds-Manager nutzen ihre Erfahrung, um Chancen aufzutun, die andere nicht entdecken. Aus diesem Grunde lassen sie sich nur ungern in die Karten schauen. Für den Erfolg könnte es also abträglich sein, wenn ein Fondsmanager zu auskunftsfreudig wäre. Informationen über reale Wertentwicklung (zeitlich aufgeschlüsselt), Schwankungen in der Performance oder die Länge von Verlustphasen sollten für den Anleger dennoch kein Geheimnis bleiben. Experten raten, den Portfolioanteil von Hedge Funds nicht zu groß zu wählen.