Grundsätzlich gibt es beim Thema Geldanlage eine Reihe von Dingen zu berücksichtigen. Jeder seriöse Finanzberater wird Sie früher oder später zum so genannten magischen Dreieck der Geldanlage hinführen. Was ist darunter zu verstehen? Dabei handelt es sich um ein- wie nicht anders zu erwarten- ein Dreieck, bestehend aus den drei Ecken Sicherheit, Rendite und Liquidität. Als Anleger müssen Sie sich zuerst folgenden Fragen stellen: Welchen Geldbetrag will ich wie lange anlegen? Welche Rendite möchte ich mit der Geldanlage erzielen? Was ist mir wichtiger: die Sicherheit der Geldanlage oder die Rendite? Welche Liquiditätserwartungen habe ich an die Geldanlage oder anders ausgedrückt: In welchem Umfang möchte ich zu welchem Zeitpunkt über das Geld verfügen können?

Soll der angelegte Betrag beispielsweise erst für die Ausbildung meiner Kinder zur Verfügung stehen? Möchte ich auch kurzfristig- innerhalb von Tagen oder Wochen- über das Geld verfügen können? Was will ich damit finanzieren?

Eine Geldanlage, die langfristig auf die Finanzierung eines Eigenheims angelegt ist, muss grundsätzlich anders gehandhabt werden- Beispiel Bausparvertrag. Bei Bausparverträgen werden grundsätzlich andere Renditen erzielt als bei Investmentfonds, weil das Geld unter anderen Gesichtspunkten angelegt wird und unterschiedliche Ziele verfolgt werden.

Grundsätzlich sollte man also vor jeder Geldanlage die Ziele definieren und dann sowohl den Anlagezeitraum wie auch die Höhe der Sparrate oder des längerfristig frei verfügbaren Kapitals bestimmen. Wenn Sie für sich persönlich gründlich und umfassend geklärt haben, wie viel Geld über welchen Zeitraum angelegt werden soll und wie lange man auf das angelegte Kapital verzichten kann, stellt sich automatisch die Frage nach dem Anlegertyp.