Schöne weiße, strahlende Zähne sind mitunter ein Beweis für Jugendlichkeit und Schönheit. Doch, was passiert, wenn aus weiß gelb und aus gelb bräunliche, unschöne Beläge werden? Bei vielen Menschen schrillt spätestens dann die Alarmglocke. Überlegungen führen in Versuchung. Die Versuchung heißt Bleachen (Bleichen) und verspricht ein Weiß, weißer geht es nicht mehr. Geblendet von der fixen Idee werden Türen eingerannt, die besser verschlossen geblieben wären. Aber, was stellt sich der Alltagsmensch unter Bleachen eigentlich vor?

Sanfte Behandlung mit strahlend-weißem Ausgang? Weit gefehlt! Die erste Behandlung überzeugt tatsächlich und regt an. Zu Hause angekommen, strahlen die Zähne den Liebsten entgegen. Doch schon am nächsten Tag darf, kann, wird man eventuell mit leichten Nebenwirkungen rechnen dürfen. Auf einmal schmeckt das Brötchen nicht mehr, weil das Bleachen die Empfindlichkeit der Zähne erhöht.

Man darf sich das in etwa so vorstellen:

Ein grobes Sandpapier hobelt den ergrauten Zahn ab und befreit diesen von Belägen, die durch Tee, Kaffee, Rotwein und Rauchen, auch durch das Alter entstanden sind. Dies ist eine massive Darstellung von der Methode, die beim Bleachen der Zähne zum Einsatz kommt. Vor Übertreibungen ist zu warnen. Klar ist man froh, wenn der Zahnbelag verschwindet und man wieder ungehemmt Zähne zeigen kann. Trotzdem schadet das Zuviel. Die Zähne werden durch diese kosmetische Maßnahme nicht unbedingt weißer, denn jeder hat eine andere Zahnstruktur und eine bereits vorgegebene Zahnfarbe. Da ändert auch kein Abschmirgeln etwas.

Die Empfehlung geht deshalb in Richtung:

  • Dreimal täglich gründlich Zähneputzen
  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt, um sich von Zahnstein und Karies zu befreien.

Denn Natürlichkeit hört bei Übertreibung auf und schadet mehr, als es in Wirklichkeit nutzt!