Grundsätzlich bieten viele Online-Banken auch eine Kundenbetreuung per Telefon, die rund um die Uhr zur Verfügung steht, Telefonbanking ist in vielen Fällen zusätzlich möglich. Die Formalitäten, die bei einem Wechsel anstehen, erledigen meist die neuen Banken selbst oder sie helfen einem dabei. Auch in puncto Sicherheit stehen die Online-Banken den Präsenzfilialen in nichts nach: Das Pin/Tan-Verfahren gewährt fürs Online-Banking höchstmögliche Sicherheit. Allerdings sind manche Online-Girokonten, bei denen die Kontoführung kostenfrei ist, teilweise an Bedingungen geknüpft wie z. B. Alter, Studium bzw. Ausbildung oder ein monatliches Mindestguthaben. Dafür unterscheiden sie sich teilweise doch sehr im Serviceumfang entsprechend der oben aufgeführten Punkte. Jeder sollte für sich selbst entscheiden, wie wichtig ihm die kostenlose Kreditkarte, das Inklusiv-Depot, Telefonbanking, die persönliche Beratung in der Filiale vor Ort, oder die Erreichbarkeit der kostenlos nutzbaren Geldautomaten ist.
Auch bei der Wahl der richtigen Depotbank können Sparer mehrere Hundert Euro sparen. Je nach Anbieter fallen für Verwaltung und Wertpapierkäufe Gebühren in unterschiedlicher Höhe an. Für einen Aktienkauf im Wert von 50 000 Euro zahlt ein Anleger in den meisten Bankfilialen etwa 500 Euro Gebühren – bei vielen Direktbanken lässt sich ein solcher Auftrag für Kosten zwischen 10 und 30 Euro abwickeln. Bei kleineren Ordern ist die Ersparnis dementsprechend geringer.

Gebühren für Transaktionen wie Kauf und Verkauf sind selten vermeidbar. Die Aufbewahrung von Wertpapieren ist bei einigen Anbietern kostenlos möglich.
Grundsätzlich gilt es also darauf zu achten, bei welcher Bank man sein Girokonto eröffnet und welche zusätzlichen Serviceleistungen man gegebenenfalls einstreichen kann oder welche versteckten Kosten entstehen können. Gleiches gilt für Online-Broker.