Nach bisherigen Erkenntnissen haben Aktienfonds die höchsten Zuwächse gebracht. Im Schnitt haben Aktienfonds Fondssparern in den vergangenen fünf Jahren die höchsten Zuwächse gebracht. Aktienfonds, die vor allem in Osteuropa investiert waren, brachten im Schnitt pro Jahr eine Rendite von 33,7 Prozent ein.
Laut Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) in Frankfurt brachten Fonds mit einem Schwerpunkt in Schwellenländern und in Fernost einen Zuwachs von 28,5 beziehungsweise 24 Prozent. Gute Rentenfonds brachten im Schnitt 9,5 Prozent, offene Immobilienfonds 3,9 Prozent.

Aus einer Einmalanlage von 10 000 Euro wurden bei Aktienfonds mit Werten aus Osteuropa den Berechnungen zufolge mehr als 42 000 Euro. Mit einer Anlage in den anderen oben genannten Aktienfonds verdreifachten Sparer ihr Vermögen im Schnitt. Wer vor fünf Jahren 10 000 Euro in Aktienfonds mit deutschem Schwerpunkt eingezahlt hat, bekam Ende 2007 etwa 26 000 Euro heraus. In offenen Immobilienfonds wurden aus der Anlagesumme etwas mehr als 12 000 Euro, in Rentenfonds rund 11 500 Euro.
Allerdings gilt es zu berücksichtigen, dass beim Kauf von Fondsanteilen ein Ausgabeaufschlag anfällt. Der Ausgabeaufschlag ist ein einmaliges Entgelt, das beim Kauf von Fondsanteilen anfällt. Damit werden insbesondere die Verwaltungskosten der Investmentfondsgesellschaft abgedeckt. Die Höhe der Gebühr ist von Fonds zu Fonds unterschiedlich und kann sich je nach Kreditinstitut, Finanzdienstleister oder Vertriebsweg unterscheiden. Zu Fonds mit höherem Ausgabeaufschlag sollte man nur greifen, wenn man sie Weile im Depot halten will.

Für häufige Umschichtungen bieten sich Fonds ohne Ausgabeaufschlag an. Bei diesen wird die Verwaltung in der Regel über eine höhere jährliche Gebühr bezahlt.