Auch schon mit kleinen Beiträgen lassen sich hohe Zusatzrenten erzielen. Denn der Staat legt viel dazu.

Mit wenigen Euros zur Extrarente
Vor allem für Alleinerziehende mit kleinem oder Ehefrauen ohne eigenes Einkommen lohnen sich deshalb Riester- Rentenversicherungen. Da legt nämlich der Staat bis zu 154 Euro Jahresbeitrag dazu, pro Kind noch mal bis zu 185 Euro im Jahr. Das bedeutet: Bei einem Kind sind mit acht Euro Eigenbeitrag im Monat für einen 35jährigen ab dem 65. Lebensjahr sogar mehr als 160 Euro Zusatzrente drin.

Eingezahltes Geld bekommen die Erben
Aber auch ohne Zulagen kann so eine „Leibrentenversicherung“ lohnen. Sie heißt so, weil sie bis zum Tod zahlt. Stirbt jemand vor Rentenbeginn, geht das bereits eingezahlte Geld an die Erben. Wichtig: Schließen Sie bei guten Gesellschaften mit hoher Rendite Ihren Vertrag ab.

Bequeme Verträge mit Garantiezahlung
Alle Gesellschaften bieten auch Verträge für Sofortrente, in die etwa Auszahlung einer Lebensversicherung eingebracht wird, dann startet die monatliche Auszahlung. Vorteil aller Rentenversicherungen: Sie sind bequem, sicher, es gibt garantierte Auszahlungen und häufig noch Steuervorteile.

Was passiert bei Hartz IV
Riester Rente: Die Verträge werden im Fall von Hartz IV nicht als eigenes Vermögen bewertet. Man muss sie nicht antasten, ehe es Arbeitslosengeld II gibt.
Vertragsumstellung: wegen bereits vorhandener Verträge mit der Versicherung reden, durch Umstellung bleiben sie bei Hartz IV bis zur Höhe von 13.000Euro anrechnungsfrei.