Kaum hat man sich für eine günstige und gute Rechtschutzversicherung entschieden, kommt die berühmte Frage auf, ob diese auch steuerlich absetzbar ist. Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn die Rechtschutzversicherung zählt eigentlich zu der Kategorie Sachversicherung und ist somit als reine Vorsorgeaufwendung nicht abzugsfähig.

Diese Tatsache stellt aber nur einen Teil der Wahrheit dar, denn es gibt auch Ausnahmen und diese sehen folgendermaßen aus:

Arbeitsrechtschutzversicherungen und ein im privaten Rechtschutz enthaltener Arbeitsrechtschutz können steuerlich abgesetzt werden. Werden mit der Rechtsschutzversicherung auch arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen abgedeckt kommt eine geregelte steuerliche Absetzung zum Tragen. Auch Familienrechtschutzversicherungen, sowie Verkehrsrechtschutzversicherungen, die einen Arbeitsrechtschutz enthalten, können dürfen steuerlich abgesetzt werden.
Es gibt eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten, die, wenn sie richtig zum Einsatz kommen, in der Tat steuerlich absetzbar sind.
In Einzelfällen ist es sogar möglich einen Teil der Beiträge als Werbungskosten absetzen. Wie bei allen Versicherungen, sollte man sich vorher kundig machen und eine eingehende Beratung ins Auge fassen. Profis beraten und informieren, legen Details offen und helfen den richtigen Weg durch das Steuer – und Versicherungslabyrinth zu finden.

Zusammenfassung:

Rechtschutzversicherungen sind nicht ganz, aber oftmals zum Teil absetzbar.

Sie sind teilweise absetzbar, wenn:

  • Es sich um eine Arbeitsrechtschutzversicherung handelt oder die private Rechtschutzversicherung einen Arbeitsrechtschutz beinhaltet
  • Familienrechtschutzversicherungen und Verkehrsschutzversicherungen einen Arbeitsrechtschutz enthalten
  • Manchmal ist es sogar möglich einen kleinen Teil der Beiträge als Werbungskosten abzusetzen.

Es ist also generell möglich einen Teil der Rechtschutzversicherung steuerlich abzusetzen.