Ein wohlschmeckendes und aromatisches Heißgetränk ist grüner Tee schon lange. Doch auch seine gesundheitsfördernde Wirkung soll angeblich so manches Mal wahre Wunder bewirken können. So soll ihm nachgesagt werden, dass er zum einen angeblich das Krebsrisiko senken und zum anderen der Osteoporose vorbeugen kann. Aber ist an diesen Aussagen wirklich etwas dran?

Die Wirkung von grünen Tee

Die Gerbstoffe des grünen Tees beruhigen tatsächlich Magen und Darm, zudem verhindert dieser Tee Karies, da er einen antibakteriellen Effekt besitzt und er reguliert den Blutdruck. Diese Wirkung allein ist schon ein Grund regelmäßig grünen Tee zu trinken. Aber grüner Tee kann noch mehr und das verdankt er seinen rund 130 wichtigen Inhaltsstoffen. Darunter befinden sich auch die so wichtigen Flavonoide. Diese beeinflussen eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper positiv, zum Beispiel, die Krebsentstehung, die Immunmechanismen und auch die Entzündungsprozesse. Zudem sollen die Flavonoide das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen senken und das Immunsystem stärken. Wissenschaftler aus Taiwan haben außerdem herausgefunden, dass sich der hohe Fluoridgehalt des grünen Tees positiv auf die Knochendichte auswirken kann, so kann Osteoporose vorgebeugt werden.

Mit grünem Tee kann das Krebsrisiko gesenkt werden, allerdings sollte man auch daran glauben

Die mögliche Wirkung von grünem Tee von Krebserkrankungen ist allerdings umstritten. Forschungen haben ergeben, dass die eventuelle Wirkung anscheinend von verschiedenen Faktoren abhängt, zum Beispiel, von der Krebsart, vom Konsumverhalten, vom Geschlecht, vom Alter und von anderen individuellen Faktoren. Allerdings scheint der grüne Tee einen positiven Einfluss auf Leber-, Lungen-, Bauchspeicheldrüsen- und Prostatakrebs zu haben. Vermutet wird auch, dass bei Frauen, die erblich vorbelastet sind, das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, verringert wird. Es kann auf jeden Fall nicht schaden, täglich eine Tasse von dem so wirksamen grünen Tee, zu trinken.