Lactoseintoleranz bedeutet übersetzt so viel wie eine Unverträglichkeit des Milchzuckers. Hat ein Kind so eine Intoleranz, schafft es der Körper des jeweiligen Kindes nicht oder nur teilweise, den Milchzucker in die verwertbaren Zuckerarten Galaktose und Glukose aufzuspalten. Dies liegt daran, dass der kleine Körper nicht in der Lage ist, das Enzym Laktose zu produzieren oder schafft dieses nur zum Teil.

Symptome bei Kindern, wenn eine Lactoseintoleranz vorliegen könnte

Viele Kinder leiden dann meist unter starken Blähungen, Bauchdrücken oder sogar Bauchkrämpfen. Bei Kindern die schon sprechen können und regelmäßig Kuhmilch zu sich nehmen, kann man diese einfach mal ein paar Tage weglassen, bessern sich die Beschwerden könnte es sich um eine Lactoseintoleranz handeln. Den eigentlichen Test kann aber nur ein Kinderarzt vornehmen. Bei den Kleinsten ist es schon ein wenig schwieriger, eine Lactoseintoleranz festzustellen. Bekanntlich leiden die Kleinsten ja oft unter Blähungen und Bauchschmerzen. Um eine Diagnose stellen zu können, gehört somit auch ein wenig Glück. Schließlich können die ganz Kleinen ihr Leid ja meist noch gar nicht klagen. Was kaum jemand unterscheiden kann, ist eine Lactoseintoleranz ist keine Milchallergie, wie viele meinen. Bei der Milchallergie reagiert das Immunsystem auf Kuhmilcheiweiß und muss somit ganz auf Milchprodukte verzichten.

Der Lactoseintoleranz Test ist eigentlich ganz einfach

Bei einem Lactoseintoleranz Test wird dem jeweiligen Kind eine Laktoselösung in erhöhter Konzentration zu trinken gegeben. Wie viel Laktose sich in dem Getränk befindet, hängt vom Gewicht des Kindes ab. Nach etwa 20 – 30 Minuten muss das Kind dann in ein Messgerät pusten, dieser Vorgang wird dann mehrere Male wiederholt. Zeigt das Gerät jedes Mal erhöhte Werte an, kann man von einer Lactoseintoleranz ausgehen. Mit einer Lactoseintoleranz kann aber mittlerweile jedes Kind gut leben, gibt es doch zahlreiche Milchprodukte die lactosefrei sind. Entbehrungen gibt es daher so gut wie keine.