Das Betriebssystem Linux gilt als sehr sicher und erfreut sich bei den Anwendern einer steigenden Beliebtheit. Der Anwender kann zwischen Dutzenden Distributionen wählen entsprechend seinen Anforderungen und Wünschen. Der Aufbau eines Linux Servers ist relativ leicht, denn die Systemvoraussetzungen des Betriebssystem sind niedrig und laufen sogar auf Rechnern aus den 1990er-Jahren wie etwa einem 486er oder den Pentium I.

Als Voraussetzung sollte dennoch ein moderner Computer mit der folgenden Ausstattung gewählt werden:

1,5 Gigahertz Intel oder AMD Prozessor
2 Gigabyte DDR2-RAM Arbeitsspeicher
500 Gigabyte Festplatte

Je höher die Datenmengen die regelmäßig gespeichert werden desto höher sollte die Speicherkapazität der Festplatte sein. Bei der Linux-Distribution empfiehlt sich Ubuntu Linux, Linux Mint oder Suse Linux. Nach der Installation des Betriebssystems wird auf dem Rechner ein Backup-Programm aufgespielt und dann mit dem Haupt-PC per USB-Port, WLAN oder Firewire verbunden. Der Haupt-PC läuft ja auf Windows und so kann über die Systemsteuerung ein Heimnetzwerk eingerichtet werden. Nach der Einrichtung dient der Linux Server als Backupsystem für die Datensicherung. Nun kann mit nur wenigen Mausklicks eine regelmäßige Datensicherung durchgeführt werden. Das Daten-Backup sollte mindestens einmal wöchentlich erfolgen und zusätzlich sollten die Daten zur Sicherheit auf einem externen Speichermedium wie einer USB-Festplatte, DVD oder USB-Stick gesichert werden.