Bedingt durch die Bilder in den bekannten Frauenzeitschriften, im Fernsehen und im Internet sind viele Menschen mit ihrer Figur ausgesprochen unzufrieden und quälen sich mit manchmal zweifelhaften Diäten. Bei Frauen sind es oft die sogenannten „weiblichen Problemzonen“, die auf der Liste der Klagen ganz oben stehen: Bauch, Beine und Po. In Sachen Oberschenkel gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Problem in den Griff zu bekommen.

Pralle Oberschenkel – Love it or change it!

Zunächst einmal kann sich die betreffende Dame ganz einfach mit ihren Rundungen anfreunden und sich selbst so akzeptieren, wie sie nun einmal ist. Das gelingt allerdings nur wenigen Frauen. Wer sich also partout nicht mit Pölsterchen oder den Dellen an den Oberschenkeln abfinden kann, muss nach anderen Lösungsmöglichkeiten suchen. Hier denkt man natürlich zuerst an Sport. Jogging beispielsweise ist für den Fettabbau hervorragend geeignet. Als Ergänzung empfiehlt sich natürlich eine Mäßigung beim Essen von Süßem und Fettem.

Fettabsaugen lassen – Informationen sind unerlässlich

Sollte die betreffende Dame schon mehrere gescheiterte Diäten und Abnehmversuche hinter sich haben, so kann der Besuch beim Schönheitschirurgen durchaus eine akzeptable Alternative darstellen. Fettabsaugen an den Oberschenkeln ist heute ein Standardeingriff. Vor der OP wird sich ein seriöser Arzt einen genauen Überblick über das verschaffen, was getan werden muss, er wird auf Fragen der Patientin eingehen und sie umfassend über Möglichkeiten und Risiken beim Fettabsaugen an den Oberschenkeln aufklären.

Bekannte Problemzonen an den Oberschenkeln

In Sachen Fettabsaugen am Oberschenkel gibt es prinzipiell zwei Varianten. Die sogenannten Reiterhosen, Pölsterchen, die an der Außenseite der Oberschenkel sitzen, stören viele auch ansonsten schlanke Frauen sehr. Aber auch die Innenseite der Oberschenkel kann vor allem bei stark Übergewichtigen ein Problem werden. Wenn sich die beiden Oberschenkel beim Gehen aneinander reiben, kommt es auf die Dauer zu Rötungen oder sogar zu Entzündungen.

Moderne Methoden beim Fettabsaugen an den Oberschenkeln

Fettabsaugen an den Oberschenkeln, auch Liposuktion genannt, wird meist mittels eines eingespritzten Hilfsflüssigkeit zur Ablösung des Fettes, feiner Kanülen, die je nach gewählter Methode sogar vibrieren können, und eine Absaugung des Fettes durch Unterdruck vorgenommen. Die Vorteile der heute üblichen Methoden bestehen in den kleinen Narben, geringem Blutverlust und der normalerweise raschen Abheilung bzw. Abschwellung des Gewebes. Haut, Nerven, Lymphbahnen und Blutgefäße werden durch diese Methoden nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Ein längerer Klinikaufenthalt ist meist nicht nötig

Heutzutage verwendet man üblicherweise keine Vollnarkose mehr. Die Patientin bleibt daher während der Fettabsaugung unter örtlicher Betäubung ansprechbar. Sofern keine Vorerkrankungen bestehen und die OP ohne Komplikationen vorüberging, kann die Patientin die Praxis des Arztes oder die Klinik oft sogar noch am Tag der Operation verlassen. Die Nachbehandlung darf hier allerdings keinesfalls vergessen werden. Die Haut der Patientin muss sich erst an die Verringerung des Fettgewebes gewöhnen, um wieder straff anzuliegen. Arzt und Patientin können diesen Vorgang durch verschiedene Maßnahmen unterstützen.

Kosten und Nebenwirkungen

Fettabsaugen an den Oberschenkeln ist nicht billig. Die Kosten hängen unter anderem davon ab, wie viel Fett wo entfernt werden soll. Die Krankenkassen sind nur in wenigen Fällen zur Finanzierung einer Fettabsaugung bereit, zumindest solange es sich dabei um rein ästhetisch-kosmetische Eingriffe handelt. Es ist absolut wichtig, einen Arzt auszuwählen, der sein Handwerk versteht, diese Operation bereits vielfach durchgeführt hat und regelmäßig Weiterbildungen zum Thema Fettabsaugen besucht. Außerdem sollte man bedenken, dass die Fettzellen, die bei der Fettabsaugung an den Oberschenkeln entfernt werden, zwar niemals zurückkommen. Jedoch können sich bei ungesunder Lebensweise und wenig Sport neue Fettzellen bilden.