Die gesetzliche Unfallversicherung ist Bestandteil der staatlichen Sozialversicherung und ist eine Pflichtversicherung, welche Gesundheitsschäden finanziell ausgleicht welche die Versicherten im Zuge ihrer Tätigkeit erleiden. Im Rahmen der Unfallversicherung sollen Versicherungsfälle (Arbeitsunfälle & Berufskrankheiten) und auf der Arbeit vorhandene Gesundheitsrisiken vermieden werden. Bei Eintritt eines Versicherungsfalls hat sie die Aufgabe nicht nur die Gesundheit sondern auch Leistungsfähigkeit der versicherten Person wiederherzustellen. Der Versicherte oder seine Hinterbliebenen werden durch die Unfallversicherung entschädigt. Es sind Arbeitnehmer, Auszubildende, Kinder, landwirtschaftliche Angestellte, Arbeitslose, Pflegepersonen, ehrenamtliche Mitarbeiter und in einer Rehabilitation befindliche Personen in der Pflichtversicherung versichert.

Jeder Selbstständige kann freiwillig eine Unfallversicherung abschließen. Der Versicherungsschutz gilt unabhängig vom Alter, Beruf, Gesundheitszustand, Einkommen und Religion. Als Versicherungsfälle gelten Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten. Auf dem Weg zur Arbeit kann es zu einem Wegeunfall kommen und wird durch die gesetzliche Unfallversicherung ebenfalls abgedeckt. Die Versicherungsleistungen umfassen Umschulungen, Geldleistungen, Heilbehandlungen, Hinterbliebenenleistungen und medizinische Rehabilitationen. Getragen wird die Versicherung durch die gewerblichen sowie landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften und öffentlichen Versicherungsträgern. Bei der kommerziellen Unfallversicherung leistet der Versicherte seine Beiträge an die jeweilige Versicherungsgesellschaft. Die Beitragshöhe richtet sich nach dem Einkommen und Grad der Unfallgefahr. Wer die wichtige Versicherung abschließen möchte und selbstständig ist, der sollte vorher einen eingehenden Vergleich durchführen um die günstigste Unfallversicherung finden zu können.