Die Risikolebensversicherung dient der Absicherung eines Todesfallsrisikos in finanzieller Hinsicht. Beim Tod des Versicherungsnehmer erhalten seine Hinterbliebenen die im Vertrag festgelegte Versicherungssumme ausbezahlt. Der finanzielle Schutz befindet sich auf einem hohen Niveau und die Auszahlung der Geldsumme erfolgt auch dann, wenn seitens des verstorbenen Versicherten nur ein Monatsbeitrag gezahlt wurde. Als Berufseinsteiger profitiert man erheblich von einer Risikolebensversicherung, da die fünf Jahre Wartezeit entfällt wie sie etwa notwendig ist um eine Witwenrente von der gesetzlichen Rentenversicherung zu erhalten. Wer ein Hauseigentümer ist, für den empfiehlt sich die Versicherungsvariante mit fallender Versicherungssumme da hierbei eine Anpassung des Kapitals an das Restdarlehen erfolgt.

Der Versicherungsnehmer kann entscheiden ob er ein in linearer oder degressiver Weise sinkenden Versicherungskapital haben möchte. Jeder Versicherte hat ein Umtauschrecht und zwar ist es erlaubt, die Risikolebensversicherung ohne vorherige Gesundheitsprüfung in eine Kapitallebensversicherung umzuwandeln. Vor dem Umtausch muss eine Erklärung in schriftlicher Form erfolgen aber dies ist höchstens bis zu neun Monate nach der Vertragsunterzeichnung möglich.

Nach zehn Jahren Laufzeit ist ein Umtausch machbar aber nur unter der Voraussetzung, dass die Vertragslaufzeit der Kapitallebensversicherung kürzer ist. Bei Abschluss einer Risikolebensversicherung gilt es eine ausreichend hohe Versicherungssumme zu wählen und sollte sich auf mindestens 100.000 Euro belaufen. Im Rahmen des Vertragsabschlusses erfolgt eine einfache Gesundheitsprüfung in Form der Beantwortung einiger Fragen zum Gesundheitszustand. Der monatliche Beitrag richtet sich nach der Vertragslaufzeit, der Vertragssumme und dem Alter des Versicherten.