Die Krankenversicherung wird in Deutschland seit der Einführung des Gesundheitsfonds am 01.01.2009 immer teurer. Der Staat legt nun die Höhe des Krankenkassenbeitrags fest und dieser beläuft sich derzeit auf 15,5 Prozent und die Krankenkassen haben die Erlaubnis einen Zusatzbeitrag von bis zu 8 Euro monatlich bei ihren Versicherten einzuziehen. Der Zusatzbeitrag darf allerdings nur dann erhoben werden, wenn die Einnahmen zur Deckung der Ausgaben nicht reichen sollten. Die Versicherten zahlen wie gewohnt ihren Beitrag an ihre Krankenversicherung aber das Geld wird durch den Gesundheitsfonds an die einzelnen Krankenkassen zugewiesen. Es werden jährlich rund 170 Milliarden Euro an die Krankenkassen verteilt.

Ein Krankenkassen Wechsel sollte jeder Versicherte überlegen, denn trotz des staatlich festgelegten Einheitsbeitrags kann Geld gespart werden da jede Krankenversicherung mittlerweile ein Prämiensystem eingeführt hat. Wer ein gesundes Leben führt, regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen teilnimmt und sich einmal jährlich gesundheitlich checken läßt erhält je nach Krankenkasse entweder einen Teil seiner gezahlten Beiträge erstattet oder eine Prämie auf das Girokonto überwiesen. Wer mindestens 18 Monate Krankenkassenmitglied ist, der kann die Krankenkasse wechseln und muss dafür nur eine formlose schriftliche Kündigung schreiben. Wenn ein Sonderbeitrag erhoben wird so kann die Kasse im Rahmen des Sonderkündigungsrechts ebenfalls gekündigt werden. Die alte Krankenkasse muss innerhalb von 14 Tagen eine Kündigungsbestätigung schicken. Die Bestätigung wird zur neuen Kasse geschickt und zugleich ein Antrag auf Annahme gestellt. Nach drei bis vier Wochen ist der Wechsel abgeschlossen und Mitglied in der neuen günstigeren Krankenkasse.

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