Laminat zu verlegen ist nicht schwer. Zu erst ermitteln Sie die Raumgröße für den Materialverbrauch und rechnen 3-7% als Verschnitt hinzu. Unebenheiten im Boden müssen beseitigt werden. Notfalls muss dieser gespachtelt bzw. geschliffen werden. Der Boden darf nur wenig Restfeuchte ausstrahlen. Da Laminat dünn ist, sollte der Boden absolut sauber sein, sonst bricht die Unebenheit durch.

Die schwimmende Verlegung, auch Klickverlegung genannt, kann mittlerweile auf fast jedem Untergrund stattfinden.

Laminat, versehen mit einem Feuchtigkeitsschutz und mit Trittschalldämmung, ist die praktischste und schnellste Variante. Dadurch wird Laminat verlegen ganz einfach, da man sich hierbei die PVC-Folie als Feuchtigkeitsschutz und Kork, Filz oder Ähnliches als Dämmschutzunterbau sparen kann.

Laminat verlegen, geschieht immer in Längsrichtung zur Hauptlichtquelle (in der Regel das größte Fenster im Raum). Bei schmalen Räumen jedoch wird das Laminat immer in Längsrichtung verlegt. Für den Zuschnitt eignet sich eine Tischkreissäge. Lassen sie immer einen Spalt zur Wand in Höhe von 10 – 12mm als Dehnfuge. Ist ein Raum breiter als 8m, ist der Einbau eines zusätzlichen Dehnfugenprofils zu empfehlen. Damit Nut und Feder ineinander greifen können, muss die Schnittkante immer an der Wandseite liegen. Ein beschnittenes Paneel ist somit niemals ein Mittelstück.

Beginnen Sie mit dem Laminat verlegen in einer Ecke, legen sie das erste Paneel mit der Feder zur Wand, das folgende Stück wird mit der Stirnseite angelegt, eingeklickt und eingeklopft. (Abstandskeile zur Wand verwenden!). Das letzte Stück der Reihe muss fast immer zugeschnitten werden. Aus Stabilitätsgründen und der Optik wegen müssen die folgenden Reihen im Versatz (wilder Verband) von ca. 40cm angelegt werden. Z. B. kann der Rest von der ersten Reihe, falls nicht kleiner als 30cm, den Beginn der zweiten Reihe bilden, andernfalls wird ein neues Paneel einfach halbiert. Dies wird dann ganz nah an seine zukünftige Position gesteckt und eingeklopft. Die weiteren Paneele werden wiederum eingeklickt und erst längs dann quer eingeschlagen. Dies geschieht mit einem zum Laminat passenden Schlagklotz und einem Hammer (400g). Es dürfen dabei keine Fugen bleiben. (Auch Verkantungen übertragen sich auf die folgenden Paneele). Für Abschlusspaneele verwenden sie ein Zugeisen. Aussparungen (Rohre) können mit Silikon im Farbton des Laminats geschlossen werden und Sockelleisten sorgen für einen eleganten Kantenabschluss.