Wenn eine Festplatte jahrelang treu ihren Dienst geleistet hat und ihre Speicherkapazität langsam zu klein für die immer größer werdenden Datenmengen geworden ist, muss sie zwangsweise einer größeren Weichen.

Doch was ist mit der alten Platte zu tun, bevor man sie zum Beispiel verkauft?
Damit der neue Besitzer nicht Einblick in die privaten Fotos oder die vertrauenswürdigen Dokumente gewährt bekommt, müssen einige Maßnahmen Ergriffen werden.

Das einfache Löschen der Dateien innerhalb des Betriebssystems ist die unsicherste Methode: Durch das vermeintliche Löschen wird nur der Verweis zur Datei gelöscht, die eigentliche Datei bleibt erhalten und ist mit einem Recovery-Tool leicht wiederherstellbar.
Viele Menschen formatieren ihre Festplatte deshalb mit dem allseits bekannten Dos-Befehl “Format C:”. Doch auch diese Art die Daten zu löschen ist nicht sehr sicher. Auch hier können mit den richtigen Programmen die gelöscht geglaubten Dateien wiederhergestellt und so für jeden einsichtig gemacht werden.

Doch wie gehts es richtig, das Formatieren?
Um die auf den magnetischen Platten der Harddisk gespeicherten Daten nahezu unwiederruflich zu löschen, müssen diese einfach oft genug überschrieben werden.
Das Arbeitsprinzip einer Festplatte liegt dem Magnetismus zugrunde. Mehrere magnetische, sich drehende Scheiben werden mit Einsen und Nullen beschrieben, die dann wieder abgerufen werden können.
Überschreibt man diese Platte jetzt oft genug mit unsinnigen Reihen von Einsen und Nullen, so wird die Platte unentzifferbar.

Für den Laien, der seine Festplatte lediglich bei Ebay verkaufen will und sie dem Käufer unleserlich machen möchte, reicht das Tool “Eraser”, das das Wiederherstellen der Dateien selbst für Experten nahezu unmöglich macht, indem es die beschriebene sichere Methode verwendet.