Ein Handyvertrag ohne Grundgebühr hat seine Vor-, und Nachteile, die abgewogen werden sollten bevor ein Vertrag mit einem Mobilfunkanbieter abgeschlossen wird. Je nach Anbieter muss man zwar keine Grundgebühr zahlen aber dafür jeden Monat einen Mindestumsatz generieren. Der Mindestumsatz wird vorgegeben und wird dieser überschritten, kann die Mobilfunkrechnung durchaus höher ausfallen als erwartet. Bei einem Handyvertrag bindet sich der Kunde für einen Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten an den gewählten Mobilfunkanbieter. Die Kosten für eine Gesprächsminute sind bei Handyverträgen ohne Grundgebühr erstaunlich niedrig und liegen mittlerweile bei weniger als 15 Cent pro Minute.

Bei solchen Handyverträgen sind die Mobilfunkanbieter mittlerweile sehr kreativ geworden und bieten sogar Tarife für Paate an. Der Kunde erhält bei Vertragsabschluss ein kostenloses Handy dazu und die Abrechnung der vertelefonierten Gebühren ist transparenter gestaltet. Das Kostenbewusstsein wird durch einen Handyvertrag ohne Grundgebühr gestärkt, da im Gegensatz zu einer Mobilfunkflatrate jede Minute gezahlt werden muss. Die lange Vertragslaufzeit von 12 bis 24 Monaten wirkt allerdings abschreckend, denn der Kunde kann den Vertrag nicht vorher kündigen und muss sich an die Kündigungsfrist halten. Eine genaue Prüfung der entsprechenden Angebote und ein Preisvergleich sind zu empfehlen, da nur so der günstigste Handyvertrag gefunden und im Anschluss ein Mobilfunkvertrag ohne Grundgebühr abgeschlossen werden kann.