Ob das Stuhlbein wackelt, die Schublade am Büffet klemmt oder die Tischplatte ramponiert ist- mit ein paar Tricks lassen sich kleine Macken leicht beheben.

Endlich Zeit für ein paar Reparaturen am Mobiliar? Dann nichts wie ran! Zunächst die Schublade, die sich verzogen hat, weil Holz nun mal arbeitet: oft reicht ein Stück Seife oder eine Kerze, mit der man die Laufleisten abreibt, um die Lade lauffähig zu machen.

Die Sache mit dem anschwellenden Holz
So, das ging schnell. Nun zum Stuhlbein, das wackelt wie ein Lämmerschwanz. Auch das kann im Handumdrehen wieder bombenfest sitzen, wenn Sie einen Woodsweller im Haus haben. Dabei handelt es sich um eine weiße Flüssigkeit die Holz aufquellen lässt und so zwei lose Teile wieder festigt: die Masse einfach in den entstandenen Spalt geben- dort, wo das Bein in der Sitzfläche fixiert ist- und in Gelassenheit abwarten. Nun zur malträtierten Tischplatte- heiße Teller und Getränkeränder haben hier ihre Spuren hinterlassen. Bevor Sie die Oberfläche neu veredeln, sollten Sie wissen, ob sie lackiert oder gewachst ist. Mit einem Trick bringen Sie das leicht in Erfahrung:

Der kleine Trick mit dem Terpentintropfen
Träufeln Sie einen Tropfen Terpentin auf die Fläche, und verreiben Sie ihn. Löst sich der Schutz auf und zeigt sich blankes Holz so wurde Wachs oder Leinöl verarbeitet. Wenn das nicht der Fall ist, besteht die Fläche aus Klarlack oder Lasur. Aktuelle Holzmöbel sind meist gewachst. Hier gilt es zunächst, mit heißer Seifenlauge und harter Bürste altes Wachs und Flecke zu entfernen. Mit klarem Wasser nachspülen, platte gut trocknen lassen, dann mit entsprechender Körnung glatt schleifen. Nun das Wachs mit Pinsel oder Tuch fein auftragen. Ein Zuviel mit sauberem Tuch abnehmen. Die trockene Wachsschicht zuletzt mit einer Bürste in Faserrichtung glätten