Draußen wird es frostig, wir genießen Lebkuchen- und die Vögel kriegen Meisenknödel. Der Garten hält jetzt Winterschlaf, doch für seine kleinen Bewohner können Sie noch einiges tun. Laub- und Reisighaufen bieten Igeln Unterschlupf, und wenn Sie Hecken und Stauden noch nicht zurück geschnitten haben, verkriechen sich hier Haselmäuse und anderes Kleingetier. Zudem versorgen die Samenstände die Vögel mit Körnern. Allmählich können Sie aber auch mit dem Zufüttern beginnen: Wenn der Boden gefriert, wissen die Tiere dann schon, wo es etwas gibt. „Wer allerdings einmal mit dem Füttern angefangen hat, muss auch durchhalten, denn Tiere gewöhnen sich an Futterstellen“, sagen Fachleute.

Vögel benötigen zwei Futtersorten
Für Vögel brauchen Sie mindestens zwei Futtersorten, sowohl für Körner- als auch für Weichfutterfresser. Empfehlenswert ist ein Vogelhäuschen für die Körnerfresser. Für „Bodenvögel“ wie Amsel und Rotkehlchen haben sich Futtersilos bewährt. Wichtig ist das, das Futter trocken bleibt. Der richtige Futterplatz ist eine freie Fläche, so dass es Katzen schwer haben, sich anzuschleichen. Meisenknödel und Nussnetze in Bäumen oder Sträuchern bieten zusätzlich Futter im natürlichen Umfeld der Vögel. Bei Trockenheit sollte man Wasser hinstellen. Allerdings dürfen die Vögel nicht baden, also am besten einen großen Stein in den Napf legen. Auch Eichhörnchen bedienen sich zuweilen an den Futterstellen. Sie freuen sich über Nüsse oder spezielles Futter aus dem Zoohandel.

Den Gartenteich winterfest machen
Fische ziehen sich zum Überwintern auf den Grund des Teiches zurück. Futter brauchen sie jetzt nicht mehr. Damit sie aber trotz Frost mit Sauerstoff versorgt werden, gibt es im Baumarkt so genannte Eisfreihalter, die im Wasser schwimmen. Hilfreich sind auch Schilf- oder Rohrkolben, die aus dem Wasserragen und so für Belüftung sorgen. Lieber kein Loch in die geschlossene Eisdecke schlagen, die entstehenden Druckwellen können die Schwimmblasen der Fische schädigen.