Drehen Sie den Hahn auf: Das Nass aus der Leitung schützt vor Herzinfarkt und Gefäß Ablagerungen

Kaffeemaschinen verkalken, die Wäsche wird nicht richtig sauber – hartes Wasser erfreute sich bisher keineswegs großer Beliebtheit. Doch das könnte sich schlagartig ändern. Eine aufwendige Untersuchung in Finnland zeigte, dass in Gegenden, in denen Wasser mit hohen Härtegraden aus der Leitung kommt, Herzinfarkte sehr viel seltener auftreten forschern war aufgefallen, dass im Osten von Finnland 40 Prozent mehr Menschen an den Herzkranzgefäßen erkrankten als woanders.

Gesundheitsfaktor Kalzium und Magnesiumionen
Um diesem Phänomen auf die Spur zu kommen, analysierten die Wissenschaftler 12500 Wasserproben und Daten von fast 20000 Finnen, die innerhalb von zehn Jahren einen Herzinfarkt erlitten hatten. Dabei stellte sich heraus: Je höher der Härtegrad, desto niedriger das Infarktrisiko. Der Gesundheitsfaktor im Wasser ist dabei ein hoher Gehalt an Kalzium- und Magnesiumionen.

Heilendes Wasser einfach aus der Leitung trinken
Generell ist es sehr gesund, viel Wasser zu trinken, und dabei ist Leitungswasser in Deutschland durchaus empfehlenswert. Denn die Wasserqualität ist fast überall sehr gut. Genaueres auch zu dem Härtegrad speziell in Ihrer Region erfahren Sie bei Ihrem Wasserwerk. Hart gilt Wasser ab dem Wert 14. Freuen Sie sich, wenn er sehr hoch ist, das ist zwar schlecht für die Waschmaschine, aber gut für die Gesundheit.