Lust auf Tapetenwechsel? So kompliziert muss es gar nicht sein, wenn Sie mal etwas anderes vor Augen haben möchten – stupfen Sie die Deko einfach auf.

Weiß die Wand im Flur, irgendwie kahl der kleine Erker im Wohnzimmer? Nicht mehr lange, wenn Sie drei Dinge besorgen: eine Schablone Ihrer Wahl, einen abgestumpften Schablonierpinsel und eine spezielle Schablonierfarbe. Jetzt brauchen Sie nur noch etwas Zeit, der Spaß stellt sich beim Malen von selbst ein.

Der Dinge, die Neulinge zu Experten machen
Neueinsteiger in Sachen Schablonieren tupfen am besten das erste Motiv „ins Unreine“ und machen sich dabei mit drei Dingen vertraut: wie der Pinsel gehalten wird (nämlich horizontal und im rechten Winkel zur Wand), wie man die Farbe aufträgt (nämlich tupfend, so dass die Borsten durch die Schablone die Wand erreichen= und wie viel Farbe man mit dem Pinsel aufnimmt (und zwar lieber nicht zu viel, sonst läuft die Farbe unter die Schablone und erzeugt Flecke auf der Wand).
Apropos Farbe: Für diese Deko- Technik gibt es spezielle Acrylat- Schablonierfarbe, die sich durch festere Konsistenz von gängiger Wandfarbe unterscheidet. So eine hochwertige Reinarcrylfarbe hat auch den Vorteil, dass die Malerei dauerhaft farbbrillant bleibt.

Erfolgsgarantie dank ablösbarem Sprühkleber
Nach dem Probemotiv nun mutig an der Wand loslegen. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte und gern eine Anti-Klecks-Garantie hätte, fixiert die Schablone nicht mit Malerkrepp, sondern besprüht die Rückseite ganzflächig mit einem wieder ablösbaren Schablonen Sprühkleber.
Noch ein Tipp: Einen tollen Effekt erzielen Sie, wenn Sie die neu zu gestaltende Wand zunächst mit einer frischen Farbe tünchen und Motiv oder Bordüre in Weiß aufbringen.