Pflanzen sind natürliche Luftreinigungsfilter. Sie verwandeln nicht nur Kohlendioxid (das, was wir ausatmen) wieder in Sauerstoff, sie können auch Schadstoffe im Wohnbereich wie Formaldehyd oder Benzol abbauen, alles Substanzen, die manche Möbel, Farben oder Kleber ausdünsten. Folgende Pflanzen können die Gifte am besten herausfiltern:

Schefflera schluckt Nikotin. Sie ist deshalb ideal für Raucherbüros. Außerdem nimmt sie Formaldehyd auf (aus Holz und Klebern) und macht daraus frische Luft. Pflege. Anspruchslos, Größeren Exemplaren geben Bambusstäbe Halt.
Efeutute baut Benzol ab. Durch die breiten Blätter kann die Pflanze große Mengen an Benzol (in Plastik, Tinte) filtern, außerdem gut gegen Nikotin. Pflege: wenig gießen, sie wächst schnell.
Tracena neutralisiert Formaldehyd. Das Agavengewächs beseitigt Gifte aus Lacken und Klebern. Pflege: Halbschatten, wenig Wasser.
Grünlilie filtert Abgase. Das Liliengewächs reinigt die Luft von Formaldehyd und Abgasen. Pflege: Erde stets feucht halten, liebt Sonne.
Bergpalme befeuchtet die Luft. Das südamerikanische Gewächs baut große Mengen an Schadstoffen ab (zum Beispiel aus Kunststoffen) und erhöht die Feuchtigkeit. Pflege: Staunässe vermeiden!
Efeu und Birkenfeige sind „Superschlucker“. Sie absorbieren Formaldehyd, Benzol und Trichloräthylen (in Lacken und Klebern). Pflege: Efeu liebt Halbschatten, die Birkenfeige mag es feucht.