Der Couchtisch droht in die Knie zu gehen, der Dübel fürs Gewürzschränkchen weigert sich zu greifen, mit ein paar kleinen Tipps kommt alles fix wieder ins Lot.

Die Wintersonne bringt es an den Tag. Wenn der tief stehende Komet bis in die hinterste Zimmerecke scheint, lässt sich kein Makel am Mobiliar verbergen. Hat der Zahn der Zeit im wahren Sinn des Wortes am Lieblingsstück genagt? Sind Ecken abgestoßen, Ränder abgebrochen? Kein Problem! Diese Macken lassen sich mit einem Zweikomponentenfüller beheben.

Mit „flüssigem Holz“ Schäden beseitigen
Er funktioniert wie „flüssiges Holz“, baut Abgestoßenes nach, verhilft wackelnden Beinen zu neuem Halt. Danach die Stelle einfach plan anschleifen, fertig. Manchmal ist Vorbeugen besser als Reparieren: Wer sich aus unbehandeltem Holz ein (Klein-) Möbel zugelegt hat, schützt es am besten sofort mit einer Lacklasur, damit es so leicht erst gar keine Macken und Flecke bekommt. Lasieren, das heißt beizen, grundieren und lackieren aus einer Dose. Eine Lacklasur eignet sich nicht nur zur Veredlung von rohem Holz, sondern lässt sich auch auf lackierte Holzflächen aufbringen.
Wer lasierte Flächen auffrischen möchte, reinigt das Möbelstück zunächst mit einer Bürste und Anlauger. Dann wird es fein geschliffen und mit einer Lasur versehen.

Lappen und Bügeleisen gegen Druckstellen
Wer Weichholzmöbel hat (zum Beispiel aus Fichte, Kiefer, Pappel oder Linde) kann ein Lied davon singen: Hier gibt es leicht mal eine Delle, wenn man einen harten Gegenstand heftig darauf abstellt.
Ein solcher Schaden lässt sich beheben, indem man mit einem feuchten Schwamm die Stelle anfeuchtet, so dass die Fasern aufquellen. Nun ein Tuch drauflegen und mit dem Bügeleisen darüber fahren, die Hitze hält die Fasern oben. Die Stelle danach leicht schleifen.