Bei Leiharbeitsfirmen sind Frauen auch willkommen nach der Familienpause oder Arbeitslosigkeit

Viele Firmen sind trotz guter Auftragslage bei Einstellungen vorsichtig. Mehrarbeit wird lieber mit Zeitarbeitern bewältigt. Daher gibt es dort beim Wiedereinstieg gute Chancen.

Für Zeitarbeit gibt es einen Tarifvertrag
Viele sind zwar skeptisch, doch auch Zeitarbeiter sind normale Angestellte. Nur arbeiten sie nicht in „ihrer“ Firma, sondern in deren Auftrag bei anderen Unternehmen. Es besteht, wie in anderen Firmen auch Anspruch auf Lohnfortzahlung bei Krankheit und Zuschlag für Nacht , Sonn- und Feiertagsarbeit. Gehört der Arbeitgeber dem Bundesverband Zeitarbeit an, gilt dessen Tarif. Danach werden pro Jahr 24 bis 30 Arbeitstage als bezahlter Urlaub gewährt. Zusätzlich gibt es Urlaubsgeld von jeweils bis zu 300 Euro.
Eine Ausbildung ist nicht zwingend erforderlich. Zeitarbeiter sollen sich jedoch schnell in der neuen Firma einarbeiten. Bewerber müssen daher kommunikativ und flexibel sein. Es gibt aber auch Jobs, für die Mitarbeiter angelernt werden.

Jobangebot für den Wiedereinstieg
Weil viele Betriebe durch gute Kundenbetreuung ihre Geschäfte stabilisieren oder ausbauen wollen, suchen Leiharbeitsfirmen zurzeit oft Mitarbeiter für Call- Center. Aber Facharbeiter sind ebenso gefragt. Diese Angebote sind ideal auch für den Wiedereinstieg. Außerdem bietet sich Berufsanfängern die Chance, durch die Zeitarbeit erste Erfahrungen im Job zu sammeln.

Gute Aussichten auf bessere Stellen
Zeitarbeitern winkt außerdem oft eine Übernahme. Denn nach einer Faustregel der Branche wird jeder Dritte innerhalb des ersten Jahres von der Firma abgeworben, an die er bis dahin ausgeliehen war. Das bedeutet oft ehr Lohn und bessere Sozialleistungen. Bewerber können sich bei Zeitarbeitsfirmen auch vorsorglich registrieren.