Die Energieversorger langen den Verbrauchern immer tiefer in die Tasche. Hier einige Tipps, wie Sie schnell einen guten und bezahlten Anbieter finden können

Die Gaspreise explodieren in Deutschland. Allein in den vergangen anderthalb Jahren stiegen sie hierzulande um satte 17 Prozent. Da denkt so mancher Kunde über einen baldigen Wechsel des Anbieters nach. Doch worauf muss man achten und vor allem: Rechnet sich das auch?
„Das kann sich durchaus lohnen. Jeder sollte aber genau wissen, wie viel er durchschnittlich pro Jahr verbraucht. Erst dann kann man die Tarife richtig vergleichen“.

Mehr Wettbewerb in Deutschland

Bisher gab es überall in Deutschland ein Gasmonopol. Seit April ist der Markt auch für Konkurrenten offen. Zu den neuen Anbietern zählen etwas nuon, Flexgas und Klickgas. Weil diese Mitbewerber bei uns über keine eigenen Leitungen verfügen, müssen sie teure Durchleitungsgebühren für das Netz der alten Monopolbetriebe zahlen. So können die „Neuen“ beim eigentlichen Gaspreis kaum günstigere Tarife anbieten. Die Stiftung Warentest hat kürzlich den Berliner Markt untersucht und bei einem Jahresverbrauch von 25000 Kilowattstunden eine Ersparnis von mageren 19 Euro zwischen alten und neuen Anbietern ausgerechnet. Das ist nicht viel.

Ersparnis bis zu 150 Euro möglich
Deshalb locken die Einsteiger mit einem interessanten Paket: Bonus bis zu 50 Euro bei Wechsel und stabile Preise für ein (nuon) oder sogar zwei Jahre (Klickgas). Eine maximale Ersparnis von 150 Euro für eine vierköpfige Familie im Jahr ist so drin.
Wer also aus seinem Standardvertrag beim alten Lieferanten raus will, kann meist alle zwei Monate umsatteln. Einfach dem neuen Anbieter telefonisch den aktuellen Zählerstand mitteilen. Der kümmert sch dann automatisch um die Ummeldung.