Bevor es kalt wird kann der Hobbygärtner schon den Grundstein für das nächste Gartenjahr legen.

Wie herrlich ist doch ein Frühjahrsgruß leuchtend gelber Narzissen oder üppig sprießender Tulpen in feinen Rottönen!
Schön zu wissen, dass man für diesen Blütenzauber selbst so viel tun kann und es kinderleicht ist, eine wunderschöne Farbenpracht in den Garten zu holen. Denn diese Frühjahrsboten erwachen aus Blumenzwiebeln, die wir nur richtig in die Erde bringen müssen.

Dicke Zwiebeln bringen große Blüten
Beim Kauf beachten: Die Zwiebeln müssen trocken, fest und glatthäutig sein. Große Zwiebeln haben reichlich Nährstoffe gespeichert, und die Pflanzen können so unter optimalen Startbedingungen heranwachsen. Deshalb gilt: Je dicker die Zwiebel, desto schöner wird die Blüte.

Kompost als effektiver Startdünger
Lockerer und durchlässiger Boden: Zwiebelblumen gehören zu den unkompliziertesten Gartenpflanzen. Man muss nur eines beachten: Der Boden sollte locker und durchlässig sein. Es darf sich keine Staunässe bilden. Deshalb werden schwere, lehmige Böden mit Sand vermischt, damit überschüssiges Wasser schnell ablaufen kann. Zur Bodenverbesserung aber auch als „Startdünger“ können Kompost oder Hornspäne eingearbeitet werden.
Im Rasen: Sollen Krokusse oder Narzissen im Rasen blühen, dann stechen Sie mit einem Zwiebelpflanzer oder Messer kleine Pflanzlöcher aus. Zwiebel einsetzen, Loch zufüllen, fertig. Sollen mehrere Zwiebeln nebeneinander eingebracht werden, heben Sie größere Grassoden aus. Etwas Sand als unterste Schicht gegen Staunässe einbringen, sonst kann es schnell zu Fäulnis an den Zwiebeln kommen.
Im Blumenbeet: auch im Blumenbeet Boden vor dem Pflanzen lockern. Hier wirken die Blumen besonders gut, wenn Sie mehrere Zwiebeln zusammensetzen.
Mit Wühlmausschutz: Möchten Sie die Zwiebeln vor Wühlmäusen schützen, setzen Sie sie in ein engmaschiges Drahtkörbchen, das nach oben offen ist. So sind die Pflanzen vor den Nagern sicher.