Hier sagten sich früher Fuchs und Hase gute Nacht, heute ist das größte Waldgebiet Mitteleuropas Ziel begeisterter Wanderer und Naturliebhaber. Besonders im Sommer und Herbst ist es hier traumhaft schön.

Vorbei an bizzaren Felsblöcken, über Steinwege, durch lange, grüne Flure, wandern im Bayrischen Wald bedeutet Natur pur erleben. Der 6000 Quadratkilometer große Mischwald erstreckt sich zwischen Donau, tschechischer Grenze und der Cham- Further- Senke in Ostbayern.
Das Kernstück steht seit 1970 unter Naturschutz. Der „Nationalpark Bayrischer Wald“ ist zu 98 Prozent geschlossene Waldfläche. Seltene und vom Aussterben bedrohte Tierarten wie der Luchs finden hier Unterschlupf. Daher ist es wichtig sich bei Wanderungen und Radtouren durch das Naturschutzgebiet an die Vorschriften zu halten, um die einmalige Tier- und Pflanzenwelt zu schützen.

Sichere Wanderungen
Doch nicht nur der Nationalpark lädt zu Wanderungen und Radtouren ein. Auch die Region um den „König des Bayrischen Waldes“, den mit 1465 Metern alles überragende Großen Araber, verspricht ein einzigartiges Natur- und Wandererlebnis.
Gute Schuhe sind dabei Pflicht, am besten knöchelhohe Bergwander- oder Trekkingschuhe. Außerdem sollten laut Deutschem Alpenverein in jedem Rucksack Getränke, Verpflegung, Verbandszeug, Sonnencreme und –brille, Wanderkarte und ein Handy nicht fehlen. Wer auf eigene faust loszieht, sollte vorher die Strecke auf der karte genau durchgehen und mögliche Rastplätze sowie WCs heraussuchen. Da heißt es dann nur noch das Wandern ist des Müllers Lust.