Die Nordic- Walking- Schule

1. Nehmen Sie die Stöcke in die Hände. Schlüpfen Sie in die Schlaufen, so dass sich diese um Ihre Handgelenke legen. Jetzt die Arme locker hängen lassen und mit geöffneten Händen losgehen. Lassen Sie die Stöcke dabei einfach hinter sich schleifen. Die Arme schwingen dabei ganz natürlich, Ihrem Schritt angepasst, hin und her.

2. Gehen Sie weiterhin in diesem lockeren und entspannten Schritt. Setzen Sie nun aber bewusst Ihre Arme ein und machen Sie raumgreifende Armbewegungen, ohne die Stöcke anzuheben. Sie werden sehen: Die Schrittlänge passt sich automatisch an. Außerdem spüren Sie jetzt einen Widerstand von den schleifenden Stockspitzen.

3. Lassen Sie Ihre Schritte länger werden. Setzen Sie den Fuß mit der Ferse auf, und rollen Sie über die Sohle ab. Beim Schwingen der Arme nach vorn umfassen Sie nun den Stock und stechen ihn neben dem vorderen Fuß in den Boden. Dies muss, ähnlich wie beim Langlauf, diagonal geschehen: rechter Fuß mit linker Hand und umgekehrt.

4. Setzen Sie nun die Stöcke aktiv ein. Üben Sie so lange Druck aus, bis der Stock hinter Ihrem Körper ist. Die Arme sind dabei fast gestreckt, und Ihr Schritt ist lang. Erst wenn Ihr Arm ganz hinter Ihrem Körper ist, öffnen Sie Ihre Hand. Versuchen Sie diese Bewegung gleichmäßig durchzuführen und zu verinnerlichen.

Darum ist dieser Sport so gesund:

Herz:
• Ruhepuls und Belastungspuls sinken
• Das Herzvolumen vergrößert sich und die Durchblutung des Herzmuskels wird verbessert
• Die maximale Sauerstoff-Aufnahmefähigkeit steigt.

Gefäßsystem und Blut
• Das Risiko für Arteriosklerose und Thrombose sinkt.
• Der Blutfettspiegel sinkt, und der Anteil des positiven HDL steigt.
• Organe und Muskulatur werden besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.
• Die Blutmenge und der Hämoglobingehalt erhöhen sich.

Lunge
• Das maximale Atemvolumen vergrößert sich, und die Atemökonomie für vergleichbare Belastungen steigt.

Risikofaktoren
• Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Abschwächung bzw. Beseitigung von Risikofaktoren wir Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Übergewicht, erhöhte Blutfettwerte, erhöhter Harnsäurespiegel und Bewegungsmangel.

Muskulatur
• Die Durchblutung verbessert sich, ebenso die Sauerstoffaufnahme, -speicherung und –verarbeitung.

Immunsystem
• Das Immunsystem wird gestärkt.
• Vorbeugende Wirkung gegen Tumorerkrankungen.

Leistung
• Verbesserte Ausdauer und gesteigerte Leistungsfähigkeit.

Körperform
• Zusätzlicher Energieverbrauch, Fettabnahme, Körpergewichtsreduktion bei Übergewichtigen im Zusammenhang mit einer qualitativen und/oder quantitativen Ernährungsumstellung.

Psyche
• Das Wohlbefinden verbessert sich.
• Anspannungen und Ängste werden abgebaut, die Stresstoleranz steigt.
• Das Selbstwertgefühl nimmt zu.