Die Zuzahlung für Arzneien tut weh. Doch Versandapotheken liefern Rezeptpflichtiges oft zum Nulltarif- und geben Rabatte auf freiverkäufliche Medikamente.

Immer wieder drohen Krankenkassen mit Beitragserhöhungen. Da versucht jeder Versicherte, so gut es geht zu sparen. Und dabei können Versandapotheken helfen.

Sonderangebote bei Arzneimitteln
Denn inzwischen kann sich jede Apotheke im Versandgeschäft betätigen. Und seit die Preisbindung für apothekenpflichtige, aber rezeptfreie Arznei aufgehoben wurde, befinden sich die Preise für Aspirin und Co. Im freien Fall.

Bis zu 60 Prozent Ersparnis winken
Im Schnitt gibt es die Medizin aus dem Internet rund 30 Prozent günstiger als in der niedergelassenen Apotheke um die Ecke. Bei einzelnen Präparaten können Kunden sogar fast 60 Prozent sparen. Und die Preise sind täglich in Bewegung. Deshalb gibt es keine Empfehlung für „die eine“ günstigste Versandapotheke. Das aktuell billigste Angebot lässt sich per Suchmaschine finden. Praktisch ist der Pillenversand außerdem, denn Kunden können rund um die Uhr bestellen und erhalten alles bequem ins Haus geliefert. Allerdings sind Versandkosten zu beachten. Manche Anbieter liefern gratis, die meisten kassieren zwischen drei bis fünf Euro. Die Gebühr entfällt wenn man einen Mindestumsatz
überschreitet.

Rezeptgebühr im Ausland sparen
Für verschreibungspflichtige Medikamente besteht in Deutschland zwar Preisbindung. Aber da lohnt der Kauf bei Versendern im Ausland, wenn Arzneien auf Rezept selbst zu bezahlen sind. Das kann auch für chronisch Kranke interessant sein, die regelmäßig das gleiche Medikament nehmen. Bei manchen Anbietern sparen Kassenpatienten einen Teil oder die komplette Rezeptgebühr.

Auf Beratung ist nicht immer Verlass
Ein Problem bei Versandapotheken ist die Beratung. Deshalb sollte man bei unbekannten Medikamenten unbedingt den Arzt fragen.