Gießen allein reicht nicht für üppiges Wachstum im Garten und auf dem Balkon. Damit Pflanzen gut gedeihen, brauchen sie nährstoffreiche und lockere Erde. Hier sind die fünf wichtigsten Fragen zur Boden-Vorbereitung.

Muss ich jetzt noch einmal umgraben?
Nein. Umgraben würde die Bodenstruktur zerstören. Im Frühjahr (fünf Zentimeter) gelockert, das erhält die Feuchtigkeit des Winters. Sie können dabei eine dünne Schicht Kompost (etwa drei Zentimeter) mit einarbeiten. Danach muss sic die Erde erst zwei bis drei Wochen „setzen“. Direkt vor Saat oder Pflanzung noch mal mit dem Rechen einebnen.

Welche Erde nehme ich für Balkonkästen?
Im Gartenfachhandel gibt es für jede Pflanze die richtige Mischung. Die Nährstoffe sind jeweils auf ihre Bedürfnisse abgestimmt – etwa bei Buchsbaumerde, Kübelpflanzen-, Tomaten- und Gemüseerde. Vorsicht beim Selbermischen mit Kompost: Zuviel macht die Erde oft zu salzig.

Brauche ich Dünger als Starthilfe?
In Blumenerde ist ohnehin Dünger enthalten. Zuviel schädigt die zarten Pflanzenwurzeln. Wollen Sie im Garten stark zehrende Pflanzen (z. B. Kürbis, Sellerie, Tomaten) ziehen, vertragen die Stellen eine Extraportion Kompost sowie Horn- oder Gesteinmehl.

Was ist Gründünger?
Sind im Herbst die ersten Beete abgeerntet, können Sie dort Senfsaat, Klee oder Wicken säen. Sie schützen und verbessern den Boden. Bei Frost sterben die Pflanzen ab, werden im Frühjahr einfach mit in den Boden eingearbeitet.

Wie mach ich eine Bodenuntersuchung?
Für gezielte Bodenverbesserung lassen Sie ihn untersuchen: An verschiedenen Stellen Erde entnehmen und an ein Labor senden.