Wohnungswechsel leicht gemacht: Mit der richtigen Spedition und dem neuen Steuergesetz können Sie Ihren Geldbeutel und zugleich auch Ihre Nerven schonen

Sommer, Sonne, Umzugszeit: Jedes Jahr wagen etwa neun Millionen Deutsche den Sprung in ein anderes Zuhause – der Großteil von ihnen in den Monaten Juni bis September. Die Freude auf das neue Heim wird meist durch den bevorstehenden Umzug getrübt. Denn der kostet nicht nur Nerven, sondern auch Geld. Dabei gibt es eine Reihe von Tipps, wie man die Ausgaben senken kann.

Das Internet hilft Ihnen beim Sparen
Um die Ausgaben für den Wohnungswechsel möglichst gering zu halten, sollten Sie vorher Angebote verschiedener Speditionen einholen. Hilfe bieten zahlreiche Internetportale: Geben Sie dort kostenlos und unverbindlich die Rahmendaten des geplanten Umzug ein. Die Firmen können nun ihre Angebote abgeben, aus denen Sie sich einfach das Beste aussuchen. Im Schnitt liegt die Ersparnis unserer Kunden bei 25 Prozent. Auf die Qualität der Speditionen wird besonders Wert gelegt: Zahlreiche Unternehmen können Qualitätszertifikate von Verbänden vorweisen.

Speditionskosten steuerlich absetzbar
Seit einigen Jahren sind die Auslagen für einen Umzug aus privaten Gründen als Werbungskosten von der Steuer absetzbar. Dies gilt allerdings nur, wenn eine Spedition beauftragt und das hierfür anfallende Geld überwiesen wurde: Bis zu 20 Prozent des Rechnungsbetrags, höchstens aber 600 Euro, können als „haushaltsnahe Dienstleistungen“ direkt steuerlich geltend gemacht werden. Deshalb unbedingt alle Quittungen und Belege sorgfältig aufbewahren.