Als ich letzte Woche zu meiner Stamm-Tankstelle fuhr und den Tankwart mit den Worten “Einmal Volltanken” begrüßte, staunte ich nicht schlecht. Benzinpreise jenseits der 1,50 € Marke rauben einem in Zeiten von globaler Erwärmung und dem geplanten Tempolimit auf deutschen Autobahnen auch noch den letzten Fahrspaß.

Doch was solls, man muss ja zur Arbeit kommen, und wie die Bahn in den vergangenen Woche eindrucksvoll unter Beweis stellte, führt kein Weg an den hohen Benzinpreisen vorbei. Das heißt jedoch nicht, dass wir nichts dagegen tun können. Denn selbst dem Gelegenheitsfahrer bleiben zahlreiche Mittel und Wege, kräftig Benzin zu sparen.

Während den meisten Autofahrern wohl bekannt sein dürfe, dass sich der Verbrauch durch untertouriges Fahren leicht senken lässt, berücksichtigen wohl die wenigsten, dass ein kalter Motor laut einer ADAC Studie im Schnitt rund 30 Lieter auf 100 km Verbraucht. Es lohnt sich also, Kurzstrecken zu vermeiden.

Alle, die keine Alternative zum Auto haben, sollten hingegen gerade im Stadtverkehr ihr Fahrverhalten so abstimmen, dass sie möglichst wenig Beschleunigen und Bremsen müssen, indem sie Beispielsweise ihr Fahrzeug vor einer roten Ampel ausrollen lassen.