Woher aber kommt das Ei?
Seit 2004 muss in der EU jedes Ei der güteklasse A mit dem so genannten Erzeuger- Code versehen werden. Ziffer und Buchstabenkürzel informieren über Halterungsform, Herkunftsland und Betrieb. Die erste Ziffer steht für die Haltung, zum Beispiel „0“ für Ökologische Erzeugung, die Buchstaben bezeichnen das Land, zum Beispiel „DE“ für Deutschland, und die 7-stellige Nummer schließlich kennzeichnet den Betrieb, aus dem das Ei stammt.

Besonders empfehlenswert:
Bio- Eier! Sie stammen immer aus Freilandhaltung und das Futter kommt überwiegend aus ökologischem Anbau. Auch gut für Mensch und Tier: die Hühner dürfen keine Antibiotika oder andere Medikamente bekommen.

Vorsicht beim Färben!
Auch eine intakte Eischale hat, fürs Auge unsichtbare, poröse Stellen, durch die Farbstoffe ins Innere gelangen und so in geringen Mengen mitgegessen werden. Das kann bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen auslösen. Eier, die schon beim Kochen beschädigt wurden, sollten deshalb nicht mehr zum Färben verwendet werden.

Künstlich oder lieber natürlich?
Künstliche Eierfarben aus Supermarkt oder Drogerie sind Lebensmittelfarbstoffe und gelten nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) als unbedenklich. Wer statt künstlichen Farben lieber Pflanzen Pflanzenfarben benutzen möchte, kann auch diese fertig kaufen- Sie sind an den so genannten E- Nummern 100, 120 und 132 zu erkennen.

Ein Tipp für Allergiker:
Allergiker sollten besonders bei den gekochten, bunt gefärbten Eiern aus dem Supermarkt vorsichtig sein. Die eingesetzten künstlichen Farbstoffe sind zwar erlaubt, aber auch als schwach Allergie auslösend bekannt. Dazu gehören Azofarbstoffe wie zum Beispiel E102 (Tartrazin), E122 (Azorubin), E127 (Erythrosin) und E191 (Brilliant- schwarz).

Farben selber machen!
Pflanzliche Farben kann man mit einem Pflanzensud auch selbst herzustellen. Dazu werden die Pflanzenteile in Wasser ausgekocht. Grüntöne erreicht man durch Spinat oder Brennnesseln. Leuchtendes Gelb entsteht beim Kochen mit Zwiebelschalen, Kümmel oder Safran. Brauntöne erzeugt man mit kaltem Kaffee oder schwarzem Tee und Rosa bis Violett mit Blaubeer- oder Rote- Bete- Saft solange mit einem Löffel hin und her bewegt, bis sie eine gleichmäßige Färbung annehmen.