Die Verwandten haben sich zum Fest angesagt, und Sie finden, die Wohnung könnte für diesen Zweck noch etwas Kosmetik vertragen? Soll vielleicht aus dem Kinder- ein Gästezimmer werden? Kein Problem, gehen Sie es ruhig an, auch wenn vor Weihnachten die Zeit knapp wird.

Neuer Grund gibt alten Farben Halt
Aber am besten mit System und dem richtigen Material. Nach dem Ablösen der Tapete, das geht mit ein paar Löffeln Schmierseife im Einweichwasser besser, den Putz trocknen lassen. Ist er alt und nicht gerade eben, sollten Sie der Wand ein „Unterhemd“ in Form eines Flächenspachtels anziehen. Schnellere Alternative: eine spezielle Grundierung, die flugs mit der Malerquaste aufgetragen wird. Sie verfestigt die Wand und bietet sich an, wenn diese bereits mehrfach bearbeitet wurde, leicht sandet oder stellenweise porös ist.
Ist der Untergrund trocken, profitieren Sie beim Tapezieren am besten von einer Kleister- Neuheit: Statt die Tapete einzukleistern, wird ein Rollenkleister einfach auf den Putzgerollert. Der ist spritzarm und garantiert ein sauberes Arbeiten. Nun die Bahnen auf die gekleisterte Wand kleben und die Tapete mit einer Tapetenbürste blasenfrei andrücken.

Ideales Tapezierklima: feuchte Luft und 18 Grad
Übrigens nicht jedes Wetter eignet sich zum tapezieren. Trockne, warme Luft wirkt sich ungünstig aus, da der Kleister dann schnell trocknet und so keine feste Verbindung mit der Wand eingehen kann. Optimal hingegen sind eine hohe Luftfeuchtigkeit, und die vorzugsweise bei einer Temperatur von etwa 18 Grad.