Kein oder wenig Schadensersatz- dieses Schicksal droht vielen Hausbesitzern, wenn das Wetter wieder einmal verrückt spielt.

Ab Windstärke Acht

Hausrat-(für Mieter und Eigentümer) sowie Gebäudeversicherung (zusätzlich für Eigentümer) schützen zwar vor den häufigsten Schäden durch Sturm, Hagel und Regenwasser. Geld gibt es aber erst ab Windstärke Acht – und auch dann nicht immer.
Die Beseitigung eines umgestürzten Baums wird zum Beispiel nur bezahlt, wenn er bei der Reparatur anderer Schäden im Weg liegt.

Kein offenes Fenster
Hausrat ist immer dann versichert, wenn der Regen durch die Folgen des Sturms eindringt, zum Beispiel weil Fenster und Türen eingedrückt oder das Dach abgedeckt wurden. Regnet es dagegen rein, weil die Fenster nicht verschlossen waren gibt es nix!
Bei Überschwemmungen durch Flüsse oder für Schäden durch Erdrutsche zahlt der Versicherer nur, wenn die Hausrat- oder Gebäudeversicherung den Schutz gegen „Elementarschäden“ einschließt. Das kostet allerdings bis über 400 Euro pro Jahr und lohnt sich nicht immer. Denn wo echte Gefahr droht, geben einem die Gesellschaften gar keinen Vertrag.

Summen prüfen
Viel wichtiger ist es, bei Hausrat- und Gebäudepolicen alle zwei bis drei Jahre zu prüfen, ob die Versicherungssumme noch ausreicht. Ist nur die Hälfte des echten Werts abgesichert, wird auch jeder Schaden nur halb erstattet.