Wer geschickt verhandeln kann, kann bei der momentanen Marktlage satte 10 Prozent und mehr herausschlagen. Vorher sollten Sie sich aber genau überlegen, welche Marken und Modelle in die engere Wahl kommen, und nachschlagen, welche Listenpreise dafür gelten. Die erfahren Sie bei den Herstellerfirmen, beim ADAC oder im Internet.

Sachleistungen als Preisnachlass
Vor dem Gang zum Autohändler sollten Sie zudem klären, auf welche Extras Sie Wert legen, etwa Klimaanlage, Winterreifen oder CD- Wechsler. Denn auch damit lässt sich prima handeln: Oft zieht der Händler den möglichen Nachlass nicht vom Grundpreis ab, sondern bietet Ihnen kostenlos Sonderausstattungen an. Den vollen Listenpreis zahlen Sie in der Regel nur, wenn Sie den Wagen über eine Autobank finanzieren. Selbst dann lassen sich Rabatte erhandeln. Augen auf bei Wagen mit so genannter Kurzzulassung- dabei können Sie bis zu 25 Prozent sparen.
Die Autos waren für einige Tage auf den Händler zugelassen, sind aber ansonsten nagelneu. Ähnliches gilt für Lagerfahrzeuge ohne Zulassung. Doch Vorsicht: Diese Wagen sind oft mit teuren Extras ausgestattet. Das verführt dazu, mehr Geld auszugeben als ursprünglich geplant.

Mehr Geld für Ihren Gebrauchten

Bis zu 25 Prozent Abschlag vom Listenpreis dürfen Sie bei Auslaufmodellen erwarten. Fragen Sie beim Händler nach. Für Jahreswagen liegt das mögliche Sparpotential bei 30 Prozent. Achten Sie zudem auf spezielle Aktionen der Autohäuser. Bei vielen Händlern gibt es sogar Zuschüsse auf Ihr altes Auto.