Zurzeit spielen die Heizkörper wieder eine zentrale Rolle. Zeit, mal nach dem Rechten zu sehen.

Heizung? Irgendwie widmet man den Heizkörpern nicht immer die richtige Aufmerksamkeit. Aber durch die kalten Temperaturen rückt die Wärmequelle wieder ins Blickfeld: erst Gänsehaut morgens im Bad und ein verstohlener Blick auf die Metallrippen unterm Fenster: Sehen die schon länger so schäbig aus? Rost und abgeblätterte Ecken – gar nicht heimelig.

Luft raus, Wärme rein – der Entlüfter richtet es
Für einen Anstrich ist der Zeitpunkt ideal. Beim Kauf der Heizkörperfarbe sind verschiedene Kriterien wichtig: Sie sollte vergilbungs-, hitzebeständig und stoßfest sein sowie schnell trocknen.
Wenn die Optik zwar zufrieden stellt, dafür aber erste Heizversuche bei den kalten Wintertagen fehlschlagen, liegt es wohl an der Luft im Heizkörper. Mit einem speziellen Entlüfter ist das fix behoben – das praktische Etwas auf das Ventil setzen, dasselbe per Drehknopf öffnen. Die Luft entweichen lassen und das Ventil schließen, sobald Wasser in den Auffangbehälter strömt. Jetzt steht wohliger Wärme nichts mehr im Weg.
Wer außerdem noch für etwas Extra-Kuschelwärme (zum Beispiel im Bad) sorgen will, legt sich am besten ein flexibles Zusatzgerät zu. Das ist auch nützlich, wenn die Heizungsanlage einmal ausfallen sollte.

Warme Wellen statt aufgewirbeltem Staub
Die Auswahl reicht dabei vom guten alten Heizlüfter über Konvektoren bis zum Wärmewellengerät. Vorteil von Konvektoren mit so genannten x- Shape- Heizelement: Es trifft kein Staub mehr auf das erhitzte Element, der dort verbrennt. Wärmewellen-Geräte sind ideal für Allergiker: Sie heizen ohne Luftumwälzung, wirbeln also keinen Staub auf. Viele moderne Geräte lassen sich, da nicht stärker als drei Zentimeter, auch an der Wand montieren.