Die Männerwelt kann schon mal den Atem anhalten, denn was in nahre Zukunft so alles über die Flaniermeilen wandelt, wird ultraweiblich! Feine Stöffchen legen sich wie ein Hauch von Nichts um filigrane Taillen, umspielen lässig die Beine und lassen jede Menge zart gebräunte haut durchblitzen. Der Unterschied zur Hippie- Bewegung am Ende der 1960er Jahre: Kleider, Röcke und Blusen bestehen aus hochwertigen Materialien wie Seide oder Viskose und sind auch nicht mehr knallbunt. Im Gegenteil: Kräftige Farbtupfer fügen sich artig zwischen die unterschiedlichsten Naturtöne von Oliv bis Braun und kommen so noch besser zur Geltung. Auch die Accessoires bekennen sich zu dieser neuen Natürlichkeit. Lediglich die Formen erinnern an frühere Zeiten: Blockabsätze aus Holz heben die Fersen in schwindelnde Höhen, Taschen haben Leinwandformat, die Sonnenbrille ist extragroß im Pilotenstil.

- zum neuen Hippie- Look gehört natürliches Make- up in Nude- Tönen, auch für die Nägel.
- Zu kurzen Röcken flache Absätze tragen, zum langen Rock darf es hoch hinausgehen.
- Haare offen tragen (Tuch erlaubt) oder locker hochstecken, Natürlichkeit ist Trumpf.
- Immer Ton in Ton arbeiten, wilde Farb- und Musterkombinationen wirken zu unruhig.
- Mit Accessoires sparsam umgehen: Tasche im XXL- Format und Sonnenbrille genügen.
- Ein zarter Bronzegürtel unterstreicht den Ibiza- Style (ruhig mit Selbstbräuner nachhelfen).