Nicht nur Stars und Sternchen können mit einer wunderschönen Mähne von heute auf morgen überraschen. Extensions gibt es jetzt für alle.

Profis nennen sie „Extensions“ (englisch: Verlängerung). Damit meinen sie Strähnen aus Kunst- oder fremden Haar, die mit unterschiedlichen Methoden unsichtbar ans Eigenhaar geknüpft, angeschweißt, mit Luftdruck gepresst oder geklebt werden. Die Prozedur beim Friseur dauert zwischen einer und drei Stunden. Eine Löwenmähne gibt es ab ca. 800 Euro. Man kann mit Haarverlängerungen auch gezielt nur einzelne Partien am Oberkopf. Pony oder den Schläfen auffüllen. Sie werden dann alle drei Monate abgenommen und am Haaransatz wieder neu befestigt.

Ganz einfach zu Hause
Schnelles Styling: So genannte „Clip- in- Extensions“ können in Sekundenschnelle eingesetzt und wieder herausgenommen werden. Sie sind an einen kleinen, unsichtbaren Kamm befestigt. Dessen dünnen, abgerundeten Enden passen sich der Kopfform an.
Gar nicht teuer: Solche Extensions gibt es in ausgewählten Geschäften.

So schonend werden die Verlängerungen vom Friseur eingesetzt:
1. Abteilen, der Friseur teilt die Haare Strähne für Strähne ab. Er arbeitet immer von unten nach oben, damit Extensions vom eigenen Haar verdeckt werden.
2. Anlegen, ein unterer Streifen wird 0,5 mm vom Haaransatz angelegt. Bei der Hair- Talk- Methode „sitzen“ die Eigenhaare zwischen zwei Verlängerungssträhnen.
3. Dichte prüfen, bevor die zweite Strähne befestigt wird, prüft der Friseur, wie viel Eigenhaar über den unteren Streifen gelegt werden muss (je nach Dichte 3 bis 5mm).
4. Befestigen, jetzt drückt der Experte den unteren Streifen mit dem Kleber fest an. Er sitzt nun bombenfest, kann später nur mit einer speziellen Lösung entfernt werden.
5. Neue Strähne, der zweite Streifen kommt deckungsgleich auf den ersten. Die Klebestreifen sind später im Eigenhaar nicht zu erkennen.
6. Andrücken, beide Streifen werden fest zusammengedrückt. Ein spezieller medizinischer Kleber hält sie zusammen und schont gleichzeitig das Eigenhaar.