Allgemeine Tipps: -
Viele Nährstoffe liegen unter der Schale, deshalb Kartoffeln möglichst als Pellkartoffeln zubereiten.
- Knollen mit einer Gemüsebürste reinigen und in wenig Wasser dünsten.
- Für Salzkartoffeln Knollen erst kurz vor dem Kochen schälen.
- Kartoffeln nicht wässern, dabei gehen Vitamine und Mineralien verloren.
- Gekochte Kartoffeln sollten ausdampfen: abgießen, für ein paar Minuten im heißen Topf lassen.
- Für Gratins Kartoffelscheiben mit dem Gurkenhobel gleichmäßig dünn raspeln.
- Gegarte Kartoffeln sofort servieren und möglichst nicht wieder aufwärmen.

Die drei Sorten:
Mehlig kochend: zum Beispiel Adretta, Alfra, ideal für Suppen, Pürees und Klöße. Brechen beim Kochen leicht auf.
Fest kochend: zum Beispiel Sieglinde, Linda. Ideal für Salz-, Pell- oder Bratkartoffeln. Bleiben beim Kochen schön fest.
Vorwiegend festkochend: zum Beispiel Laura. Gut für Rösti oder Pommes. Bleiben außen fest und werden innen weich.

Einkauf und Lagerung
Möglichst keine Kartoffeln mit grünen Stellen kaufen, sie sind giftig und müssen weg geschnitten werden. Kartoffeln nicht in Plastikbeuteln lagern, sie beginnen darin zu schwitzen und zu faulen. Besser sind Körbe die luftig, kühl und dunkel stehen.

Würzen
Zu Kartoffeln passen folgende Kräuter: Rosmarin, Thymian, Majoran, Basilikum, Schnittlauch und Petersilie. Frisch geriebene Muskatnuss gibt Pürrees eine feine Note. Bratkartoffeln schmecken mit Kümmel oder Fenchel.