Noch heizt die Herbstsonne schön ein, doch bald übernimmt diese Aufgabe wieder das gerippte Wohnaccessoire an der Wand. Grund genug, die Heizkörper mal näher anzusehen, ist nicht im Frühling beim Bilder aufhängen der Hammer auf die Ecke gepurzelt? Und ist nicht der Lack abgeplatzt, als das Enkelkind im Laufstuhl die Kurve knapp verfehlte? Zeit für einen neuen Look, denn für optionale Heizkraft sollte die Oberfläche in einem guten Zustand sein.
Entfetten und entrosten sind die ersten Stepps. Danach mit Malerkrepp Ventile und Rohrverschraubungen abkleben. Die Anschlussrohre lackiert man normalerweise aus optischen Gründen mit.
Faustregel für die Grundierung, sie wird überall dort aufgepinselt, wo bis zum Metall durch geschliffen wurde. Ist sie gut abgetrocknet, geht es an das Lackieren. Keine Lust zur Handarbeit mit Rolle und Spezialpinsel? Dann ist die Niederdruck- Spritzpistole eine echte Alternative. So ein Gerät erzeugt nur einen schwachen Farbnebel, kann also durchaus in möblierten Räumen genutzt werden. Am besten decken Sie dennoch das nähere Umfeld mit einer Folie ab. Vor dem Farbauftrag gilt es noch eine Klippe zu umschiffen. Damit das Spritzergebnis optimal ausfällt, sollte der Heizungslack eine bestimmte Zähflüssigkeit (Viskosität) haben. Da aber die meisten handelsüblichen Lacke auf das Streichen mit dem Pinsel abgestimmt sind, muss man sie verdünnen, bevor man sie in die Spritzpistole füllt. Dabei hilft ein genormter Messbecher.
Tipp: Lack verdünnen – so geht es
Die Zähflüssigkeit ermitteln, der genormte Messbecher (100ml) mit der Auslauföffnung im Boden vollständig in die Farbe tauchen, herausziehen. Die Zeit messen, die verstreicht, bis der ausfließende Farbfaden abreißt = Viskosität in DIN- Sekunden.