- Wer keine Eile hat, sät selbst, Saatscheiben machen´s leicht: einfach auf einen mit Substrat gefüllten Blumentopf legen, gießen und staunen wie´s keimt.
- Einige Kräuter, wie zum Beispiel Rosmarin, lassen sich per Steckling heranziehen, geerntet wird im Sommer.
- Dauert alles zu lange? Dann kaufen Sie Ihre Lieblingskräuter fix und fertig getopft in der Gärtnerei. Jene aus dem Supermarkt sind für den baldigen Verbrauch gezüchtet und können daher meist nicht weiterkultiviert werden, sprich sie mickern beim Versuch.

Und das lieben die grünen Gäste auf der Fensterbank
- Zimmerkräuter mögen´s hell und warm hinter der Scheibe, luftig zwar, aber nicht zugig, so entwickeln sie das intensivste Aroma. Am Südfenster fühlen sich vor allem Basilikum und Thymian wohl. Heimisches Grün wie Minze und Peterle mag auch Halbschatten.
- Gönnen Sie den Würzspezialisten öfter einen Sprühnebel aus dem Bestäuber, so ein feuchtes Raumklima entspricht den Standortbedingungen in freier Natur.
- Wenn die Triebe zu rasch wachsen, dabei weich und dünn bleiben, war´s dem Pflänzchen zu warm. Dann heißt es Triebe kürzen und den Topf kühler stellen.