Die Preise für Öl und Gas steigen stetig. Jetzt entdecken wir wieder das Holz als Alternative. Günstige Kaminöfen gibt es in jedem Baumarkt aber was sollte man vor dem Kauf beachten.

Gemütlich knistert und prasselt es im Ofen: Wir Deutschen haben also die Feuerstelle wiederentdeckt. Nicht nur, weil es vor dem Kamin im Winter so gemütlich ist. Sondern auch als Ergänzung zu Öl-, Gas- oder Nachtspeicherheizung. Vor allem im Herbst und im Frühjahr können Öfen rasch und günstig Wärme ins Zimmer bringen und die Zentralheizung nahezu ersetzen.

Damit Sie auch wirklich Ihre Heizkosten senken, sollten Sie sich am besten schon vor dem Kauf informieren, wo Sie auf lange Sicht günstig Holz bekommen. Statt im Baumarkt teuer zuzugreifen, sollten Sie bei Forstämtern oder Bauern nachfragen. Ebenfalls wichtig: Achten Sie beim Kauf auf den so genannten Wirkungsgrad des Ofens. Je höher der ist, desto weniger Holz braucht man, um die Heizleistung von einem Liter Öl zu erreichen.

Die Kaminöfen selbst gibt es derzeit zu echten Schnäppchenpreisen in den Baumärkten, fündig werden Sie natürlich auch im Internet. Mit bloßem Kauf ist es allerdings nicht getan. Hinzu kommen noch Kosten für einen Schornstein sowie die Installation. Zunächst müssen Sie aber klären, ob Sie überhaupt einen Ofen aufstellen dürfen. Dazu machen Sie einen Termin mit ihrem Bezirksschornsteinfeger. Er nimmt später auch, das ist gesetzlich vorgeschrieben, den angeschlossenen Ofen ab. Mieter brauchen zudem eine schriftliche Zustimmung des Vermieters.