Jetzt beginnt, die wunderbare beschauliche Zeit am Wolfgangssee, der Advent steht vor der Tür. Schon weithin sichtbar leuchtet die stolze zehn Meter hohe Friedenslicht- Laterne über dem stillen Wasser des romantischen Wolfgangssees.
Durch zwei große Tore führt der Weg ins festlich geschmückte Wunderland von St. Wolfgang im Salzkammergut. Vorbei an brennenden Fackeln durch die Laternenstraße, die mit Hunderten von Tannenbäumen geschmückt ist, bis zum „Engerl Postamt“, in dem die Kinder mit Hilfe der Weihnachtsengerl ihren Brief an das Christkind schicken können.
Die Englein sind auch für das Wohl der Tiere in der Lebenden Krippe von St. Wolfgang zuständig. Ochs und esel freuen sich darauf, liebevoll gestreichelt zu werden. Und die Kleinen dürfen gern eine Runde reiten.
Auch in der Backstube sind die jüngsten Gäste gefragt. Wer Lust und Fantasie hat, kann in der „Lebzelterei Gandl“ leckere Kekse und Lebkuchen verzieren. Schon Musikgenie Wolfgang Amadeus Mozart schwärmte vom Advent in St. Gilgen. Nur einen kurzen Bummel von den Buden des Marktes entfernt liegt das Haus, in dem Mozarts Mutter im Jahr 1720 geboren wurde.
„Es wird glei dumpa…“ mit Beginn der Abenddämmerung legt ein ein Ausflugsschiff in St. Gilgen ab. Ziel der Fahrt ist Ried, wo in der urigen, warmen Stube des Leopoldhofes das „Adventspiel“ mit der Flachauer Stubenmausi aufgeführt wird. Vor dem Grippendorf Strobl schwebt ein strahlender Komet über dem See. Wer mag, startet hier zu einer Kutschfahrt durch die tief verschneite Landschaft. Und wenn am nächsten Tag das Morgenrot malerisch über die Bergrücken zieht, ist die Zeit zum Wandern oder Langlaufen gekommen, durch das adventlich- weiße Wintermärchen…