Ob mit Marzipan, Mohn oder vielen Trockenfrüchten, welches Rezept Sie auch bevorzugen, mit einigen Tipps gelingt der Weihnachtsstollen garantiert.

Auf Qualität achten
Alle Zutaten sollten möglichst frisch sein, da deren Aroma durch die lange Lagerung des Stollens intensiver wird. Orangeat und Zitronat am besten als Block kaufen, denn so kann man die Größe der einzelnen Stücke selbst bestimmen. Wer es ganz fein mag, reibt Orangeat und Zitronat auf der Küchenreibe in feine Streifen. So kommt zwar Aroma in den Stollen, man beißt später aber nicht auf die groben Würfel.

Zutaten temperieren
Sie sollten bereits am Abend vor der Zubereitung alle Zutaten Ihres Stollenrezeptes abwiegen. Gehören Rosinen dazu, diese einweichen. Die übrigen Zutaten, außer Hefe und Milch, bei Zimmertemperatur zum Temperieren über Nacht stehen lassen, denn so geht der Teig gleichmäßiger auf.

Aufgehen lassen
Da der Teig sehr schwer ist, gebraucht er viel Zeit zum Aufgehen. Mit 2 – 3 Std. sollte man rechnen.

In Form bringen
Zunächst den fertigen Teig ausrollen. Soll der Stollen eine Marzipanfüllung in der Mitte haben, diese auf den ausgerollten Stollen legen. Dann eine wulstige Längskante über die Mitte schlagen. Damit der Stollen beim backen seine Form behält, kann man aus Alufolie einen Backrahmen falten und um den Stollen herumlegen.

Nach dem Backen
Stollen mehrmals mit flüssiger Butter bestreichen und mit Puderzucker bestäuben. Dann mindestens 1 – 2 Wochen in Folie ruhen lassen.