Die Tage werden kürzer, und nachts sinken die Temperaturen schon mal bis null Grad. Kübelpflanzen und sommerblühende Knollen vertragen das gar nicht. Aber auch Rasen und Rabatten wollen auf den Winter vorbereitet werden. Spätestens jetzt sollten Dahlien, Gladiolen und Begonien ausgegraben und an einem kühlen Ort für den Winter eingelagert werden. Kübelpflanzen schneiden Sie kräftig zurück, dann nehmen sie im Winterquartier weniger Platz ein. Heimische Balkonpflanzen wie Buchsbaum oder Stechpalme können warm verpackt (etwa mit Kokosfaser oder Stroh) die kalte Jahreszeit im Freien überstehen. Wenn Sie keinen Platz haben, können Sie in Gärtnereien nach professioneller Überwinterung fragen.

Die Blumenrabatten werden ein letztes Mal von Unkraut befreit. Stauden und Ziergräser müssen Sie nicht zurückschneiden, sie bieten den Tieren im Winter Unterschlupf. Auch bei Rosen ist es ausreichend, wenn lediglich die Samenstände entfernt werden, der Schnitt erfolgt dann im Frühjahr. Die Gemüsebeete sollten Sie vor dem ersten Frost abernten, nur Kohl verträgt auch leichte Minusgrade. Anschließend lesen Sie die Ernterückstände ab, lockern den Boden mit der Grabgabel oder Sauzahn auf und arbeiten Kompost ein. Nur bei besonders schweren Böden, sollte umgegraben werden. Von den Grünflächen sammeln Sie das Fallobst ab, damit sich darunter keine Schädlinge sammeln. Der Rasen wird ein letztes Mal gemäht und bekommt die Herbstdüngung. Nehmen Sie ein Produkt mit Kalium. Den Rasenschnitt können Sie getrocknet zum Mulchen verwenden, also als Schutz für Beete und Rabatten, oder in mehreren Schichten auf den Kompost geben. Ebenso verfahren Sie mit aufgeharktem Laub. Nur Nussbaum- und Eichenlaub sollten Sie sparsam dosieren, es enthält viel Gerbsäure und verrottet schwer. Der Herbst ist auch die Zeit, in der immergrüne Gewächse gesetzt werden sollten.