In Deutschland gibt es etwa 200 Fernlehrinstitute. Die größte Fernschule, das ILS, bietet beispielsweise über 200 staatlich zugelassene Lehrgänge an. Andre wiederum sind spezialisiert auf bestimmte Berufszweige. Wer bei dieser Vielzahl unsicher ist, kann sich bei der verbraucherzentrale über die Anbieter informieren.
Das Lehrmaterial wird per Post zugeschickt, die Schüler arbeiten es zu Hause durch. So bleibt man total flexibel und kann sich die Zeit frei einteilen, denn man muss sich an keine festen Zeiten und Orte halten. Nach jeder Lektion wird das neu erworbene Wissen mit einer Klausur überprüft. Man schickt seine gelöste Aufgaben ein, und bekommt sie bewertet zurück. Bei Problemen bieten fast alle Fernschulen eine telefonische Beratung an. Einige große bieten zusätzlich ein Online- Studienzentrum und darüber auch den Austausch mit anderen Teilnehmern.
Wer seinen Studiengang abgeschlossen hat, ist bei der Jobsuche oft besser dran als seine Mitbewerber. Denn wer Fortbildungen nachweisen kann, beweist Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft. Das wissen Personalchefs zu schätzen.