Welche Sauna bietet was:

Finnische Sauna
Heißeste, klassische Variante mit bis zu 100 Grad Celsius. Luftfeuchtigkeit 5 bis 10 Prozent. Wirkt positiv auf das Herz-Kreislauf-System, wenn man große Hitze gut verträgt.

Soft-Dampfbad
Temperaturen zwischen 50 und 55 Grad, 45 Prozent Luftfeuchtigkeit. Sanfte Schwitzkur, weniger anstrengend für Herz und Kreislauf.

Russisches Bad/ Türkisches Bad
Das russische „Banja“ und der türkische „Hamam“ sind um 40 Grad warm, bis zu 100 Prozent Luftfeuchtigkeit. Vergleichbar mit dem Dampfbad.

Kräuterbad
Nur 40 bis 45 Grad. Kräuterzusätze wirken unterstützend bei Atemwegserkrankungen.

Dampfbad
Circa 40 bis 50 Grad, Luftfeuchtigkeit bis zu 100 Prozent, gut bei Atemwegserkrankungen, Schlafstörungen und gegen Muskelverspannungen.

Saunarium
Circa 46 bis 60 Grad, 40 bis 55 Prozent Luftfeuchtigkeit. Kreislaufschonend, normalisiert den Blutdruck.

Eukalyptus Sauna
Zwischen 75 und 90 Grad, 20 bis 35 Prozent Luftfeuchtigkeit. Gut für die Atemwege.

Irisches Bad
Warmluftbad mit 50 bis 55 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit ohne Nebelbildung.

Das sollten Sie beachten:
1. Genug Zeit mitbringen (mindestens zwei Stunden) – Entspannung steht im Vordergrund.
2. Regelmäßig, wenigstens einmal die Woche in die Sauna – bringt den optimalen Effekt für den Körper.
3. Nie mit vollem Magen schwitzen, frühesten zwei Stunden nach dem Essen.
4. Vorher gründlich duschen und wieder abtrocknen – so kommt das Schwitzen schneller in Gang.
5. Großes Handtuch mitnehmen, keinen Schweiß aufs Holz.
6. In der Sauna flach hinlegen, damit sich der Körper gleichmäßig erwärmt.
7. Etwa zwei Minuten vor Ende des Saunagang hinsetzen, das stabilisiert den Kreislauf.
8. Höchstens 15 Minuten in der Sauna bleiben – auf Körpersignale wie Schwindelgefühl hören.
9. Anschließend an der frischen Luft abkühlen, Sauerstoff tanken, dann erst kalt duschen oder ins Tauchbecken gehen.
10. Beim Abkühlen mit dem Wasserschlauch bei den Füßen beginnend langsam aufwärts gehen.
11. Nach jedem Saunagang 15 Minuten ausruhen, warm einpacken, damit der Körper nicht auskühlt.
12. zwischen den Saunagängen nichts trinken, um die Entschlackung nicht zu unterbrechen. Hinterher umso mehr Säfte oder Mineralwasser.

Sauna-Duftnoten

Fenchel: schleimlösend, entspannend beruhigt Herz und Atmung.
Ingwer: anregend, durchblutungsfördernd.
Eukalyptus: konzentrationsfördernd, gegen Erkältungskrankheiten.
Rosenholz: entspannend für Atmung und Herz.
Latschenkiefer: desinfizierend, gegen Erkältungskrankheiten.
Lemongras: aktiviert den Stoffwechsel.
Mandarine: belebend, erfrischend.
Melisse: antibakteriell, erfrischend
Orange: entkrampfend, harmonisierend.
Zitrone: erfrischend, belebend.
Fichtennadel: gut gegen Asthma und Entzündungen der oberen Atemwege.

Holz- und Finnische Sauna

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