Im Winter und bei Frost und viel Schnee wird für Singvögel in der Natur die Nahrung knapp. Helfen Sie dann mit Futterspendern – diese basteln Sie einfach selbst.

Futterglocken mit leckerem Inhalt
Toll für Meisen & Co. sind diese hängenden Futterplätze aus Ton oder Kokosnüssen
1. Kokosnuss vorbereiten
Kokosnuss mit einer Säge halbieren, aushöhlen. In jede Hälfte ein Loch bohren. Stabilen Draht durchziehen, mit einer Schlaufe in der Nuss fixieren. Zum Aufhängen eine zweite Schlaufe biegen. Loch mit weichem Wachs (z. B.) aus Kerzenresten) abdichten.
2. Mit Futter füllen
Für die Füllung Rindertalg (vom Fleisch) im Topf auslassen. Gehackte Erdnüsse, Haferflocken, Rosinen und Sonnenblumenkerne einrühren und in die Nusshälften füllen. Als Sitzhilfe Zweige in die noch weiche Masse stecken. Abkühlen und aufhängen. Klappt auch mit Tontöpfen.

Unterschlupf für Igel
Sobald es kalt wird, suchen Igel einen geschützten Platz für ihren Winterschlaf. In diese Igel Burg aus wetterbeständigem Eichenholz ziehen die stacheligen Tiere gerne ein. Im nächsten Sommer ist das Quartier dann idealer Unterschlupf für den Igel Nachwuchs. Übrigens: Ganz oben auf dem Igel Speiseplan stehen Schnecken, zum Nachtisch fressen sie gern etwas Fallobst.

Landeplatz für kleine Vögel
Meisen, Finken und Kleiber landen hier besonders gern. Denn: Auf den kurzen Sitzstangen können sich größere Vögel nicht halten. Die Futtersäule (31 cm hoch, 14 cm Durchmesser) aus Edelstahl im Garten auf dem Balkon aufhängen und immer gut nachfüllen.

Richtig füttern• Erst füttern, wenn es länger friert und Schnee liegt.
• Futter nur in Vorrichtungen oder Häuschen anbieten, in denen es über dem Kopf der Tiere hängt, senkrecht angebracht oder auf kleiner Fläche verstreut ist. Grund: Die Vögel sollen nicht hineinkoten können, sonst drohen Krankheiten, die zum Vogelsterben führen.
• Futterstelle auch regelmäßig reinigen.
• Futterplatz vor Katzen schützen.
• Immer Vogelfutter geben, nie Essensreste.