Sie verbessert die Durchblutung, stärkt Muskeln und Abwehrkräfte, verbrennt Fett, senkt den Blutdruck und setzt Glückshormone frei. Bewegung ist gesund, in jedem Alter und auch bei fast allen Vorerkrankungen. Wer sich allerdings viele Jahre wenig bewegt hat, sollte sich nicht kurzentschlossen zum Marathon anmelden.

Nicht übertreiben, auf den „Wohlfühlpuls“ achten
Beim Sportgilt: vorsichtig anfangen und langsam die Dosis steigern. Treiben Sie nur Sport, wenn und solange Sie sich gut fühlen. Bei Ausdauertraining wie Joggen sollten Sie noch genug Luft haben, um sich unterhalten zu können.
Wer den exakten idealen Puls herausfinden will, muss rechnen und messen. Eine einfache Formel: 220 minus Lebensalter minus 30 Prozent. Bei einer 50jährigen hieße das 220 minus 50 = 170 minus 51. Der Wohlfühlpuls läge also bei einer Herzfrequenz von 119. Sie ermitteln den Puls, indem Sie eine Minute lang Ihre Herzschläge am Handgelenk zählen. Einfacher geht es mit einen Pulsmessgerät.

Nur wenn es Spaß macht, bleibt man auch dabei
An erster Stelle ist es wichtig, dass der Sport Freude macht. Sonst lässt man es schnell wieder bleiben. Auch wer nicht ganz gesund ist, braucht nicht untätig herumsitzen. Es gibt eigentlich keine Erkrankung, für die sich nicht eine entsprechende Sportart finden. Arthrose- Patienten zum Beispiel sollten Aktivitäten unternehmen, bei welchen die Gelenke bewegt, aber möglichst wenig belastet werden, wie zum Beispiel Radfahren, Schwimmen, Walking. Diese Sportarten sind aber auch ratsam bei zu hohem Blutdruck und um Übergewicht abzubauen. Denn Ausdauersport, mindestens eine Stunde, mehrmals pro Woche, verbrennt Fett. Rückenprobleme lassen sich zielgerichtet durch Gerätetraining beheben.

Sport als Medizin gegen Wechseljahrs- Beschwerden
Wenn der Östrogenspiegel sinkt, steigt das Risiko von Knochenschwund, Herz- Kreislauf- Erkrankungen, Gewichtszunahme und Missstimmung. Regelmäßiger Sport wirkt all diesen Risiken entgegen. Auch gegen viele Alterserscheinungen hilft Sport, indem er Muskeln aufbaut und das Gleichgewicht stärkt.

Auf Magnesiumversorgung achten
Ohne diesen Mineralstoff können die Muskelzellen nicht richtig entspannen und krampfen schnell. Versorgen Sie sich deshalb mit dem Powermineral Magnesium nach dem Sport oder am Abend, denn nachts sinkt der Magnesiumspiegel im Blut ab. Präparate mit dem Wirkstoff Magnesiumcitrat kann der Körper am besten verwenden.